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AA-Manager von Barings sieht Comeback für Schwellenländeraktien

AA-Manager von Barings sieht Comeback für Schwellenländeraktien

Schwellenländeraktien haben sich 2016 und auch 2017 zunehmend erholt und werden in diesem Jahr den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Das ist die Meinung der Fondsmanager William Palmer (Citywire-Rating AA) und Michael Levy (A) von Barings, im monatlichen Marktbericht des Asset Managers.

Nachdem die Schwellenländeraktien über fünf Jahre unter einem doppelten Negativeffekt sinkender Gewinnmargen und rückläufigem Umsatzwachstums gelitten hätten, flauten beide Gegenwinde langsam ab.

„Die Trendwende beim Gewinnzyklus für EM-Unternehmen ist inzwischen sichtbar. Die Gewinnmargen steigen wieder, da die Produktivität schneller wächst als die realen Löhne“, so Palmer und Levy, die gemeinsam den Baring Global Emerging Markets Fonds verwalten.

Gemessen in US-Dollar hätten Schwellenländeraktien im Zeitraum von 2011 bis 2016 nur etwa halb so gut abgeschnitten wie Aktien aus Industrieländern. 2016 wäre zum ersten Mal seit 2011 ein positives Gewinnwachstum erzielt worden.

Schwellenländer im Aufwind

„Wir halten die Erholung der Gewinnmargen weitgehend für nicht zyklisch und so kann sich die Entwicklung der Unternehmensgewinne über das Jahr 2018 hinaus unterstützen“, zeigt sich das Duo zuversichtlich.

Dafür spreche, dass der MSCI Emerging Markets Index inzwischen zu rund 70% aus Titeln der Sektoren Informationstechnologie, Finanzen, Konsum und Gesundheit zusammengesetzt sei. Alle Sektoren wüchsen angesichts der vergleichsweise niedrigen Durchdringung kräftig und würden auch weiter von der wachsenden Mittelschicht in den Ländern profitieren.

Die Analyse der Gewichtungen globaler Aktienfonds zugunsten von Schwellenländern deute zudem darauf hin, dass die Anleger in der Anlageklasse nach wie vor deutlich untergewichtet sind.

„Sobald sich die Gewinnerholung festigt, wird der Druck zur Reduzierung diese Untergewichtung steigen“, prognostizieren Palmer und Levy.

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