Weil bei vielen Geschäftsmodellen der Kern mittlerweile digital ist, setzt der MainFirst-Manager Frank Schwarz in  seinem MainFirst - Global Equities A auf ein Übergewicht von fast 30 Prozentpunkten im IT-Sektor.

Derzeit investiert Schwarz in seinem €132 Millionen schweren Fonds 44,8% des Portfolios in IT-Titel. Die Benchmark MSCI Daily Net TR World Euro bildet 16,4% seiner Werte im IT-Bereich ab.

„Alibaba zum Beispiel kann man nicht nur als Handelsunternehmen, sondern auch als eine IT-Firma ansehen. Im IT-Bereich und bei Gebrauchsgütern sind wir hinsichtlich der Themen breit aufgestellt“, so Schwarz, der mit einem Citywire-Rating von AA bewertet ist, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Er verwaltet den Fonds zusammen mit Patrick Vogel, der ebenfalls mit einem AA-Rating ausgezeichnet ist, und Jan-Christoph Herbst. Die Investmentstrategie fokussiert sich darauf, wie die Welt in zehn bis 20 Jahren aussehen könnte. Das Portfolio besteht dabei generell aus 30 bis 50 Einzeltiteln.

„Wir investieren nicht primär in die aktuelle Hitliste, sondern in Firmen mit großem Wachstumspotential in Zukunftsmärkten. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2025 Unternehmen wie Alibaba, Amazon und Tencent Holdings, das chinesische Facebook, die größten Unternehmen der Welt sein werden“, erklärz Schwarz.

Er sagt, dass die Zukunftsthemen des Fonds Automatisierung, künstliche Intelligenz und mobile Zahlungssysteme wären und das Team aktuell auf den klassischen Finanzsektor gänzlich verzichtet. „Wir setzen aber zum Beispiel auf VISA und Wirecard. Zudem könnte Alipay in zwei Jahren an die Börse gehen, was sehr groß wäre.“

 

Der MainFirst - Global Equities A erzielte über die vergangenen drei Jahre bis Ende August 2017 eine Wertsteigerung von 60,9% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt des Citywire-Sektors für globale Aktien liegt im selben Zeitraum bei 22%. Damit belegt der Fonds den vierten von ingesamt 635 Plätzen des Sektors.