Seit dem 7. März dieses Jahres hat Christian Mallek in seinem SIGAVEST Vermoegensverwaltungsfonds eine DAX-Position von 5% aufgebaut. 

Grund für den Aufbau dieser Position, die Ende Mai 2017 bei Ständen von rund 12.600 Punkten des deutschen Aktienindex aufgelöst wurde, ist der DAX-Gebert-Indikator, der das Kaufsignal gegeben hat.

Umgesetzt wird die 5% große Position beim DAX über einen vollreplizierenden DAX-ETF aus dem Hause Comstage. Seit dem Ausstieg im Mai wurde das Geld im geldmarktnahen ASSETS Defensive Opportunities-Fonds von Thomas Lange geparkt.

 „Grund war der Punkt ‚Inflation‘, der nun als dritter Punkt wieder ein Kaufsignal geliefert hat. Das Signal wird 24 Tage nach Bekanntgabe der Vorabschätzung umgesetzt. Da die Inflation tiefer als vor einem Jahr war, kam es nun zum Kaufsignal“, erklärt Mallek im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Der Börsenexperte Thomas Gebert hat Mitte der Neunziger Jahre ein Punktesystem aus den vier Einflussfaktoren Zinsen, Inflation, Euro/Dollar und Jahreszeit entwickelt.

Aufgrund dieser Einflussfaktoren entscheide sich, ob man im DAX investiere oder nicht. „Ist man es nicht, so wird das investierte Kapital konservativ geparkt, bis es wieder ein Einstiegssignal nach dem Gebert-Indikator gibt. Es handelt sich also quasi um eine Timing-Strategie für den DAX“, so Mallek, der mit einem AAA-Rating bei Citywire ausgezeichnet ist.

Der SIGAVEST Vermoegensverwaltungsfonds erzielte über die vergangenen drei Jahre bis Ende Januar 2018 eine Wertsteigerung von 26,3% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt im Citywire-Sektor Mischfonds - Flexibel EUR liegt im selben Zeitraum bei 7,8%. Damit belegt der Fonds den 30. von insgesamt 628 Plätzen des Sektors.