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Angst vor Vola-Fonds? Feris Milliardenmanager ermutigt Fondsselektoren

Angst vor Vola-Fonds? Feris Milliardenmanager ermutigt Fondsselektoren

Viele Fondskäufer hätten sich mit schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit im Volatilitätstrading die Finger verbrannt. „Trotz eines sich verbessernden Bildes, zögern sie mit ihrer Rückkehr in diesen Bereich“, so Daniel Lucke (im Bild) und Florian Astheimer, Fondsmanager bei Feri TRUST.

„In der Vergangenheit hatten viele Fonds ein sehr asymmetrisches Rendite-Risiko-Profil und verfolgten intransparente Strategien.“ Für die Fondsmanager sei es wichtig, dass der Anleger wisse, welche Art von Engagement ein bestimmter Volatilitäts-Premium-Fonds biete. Extreme Tail-Risiken müssten vermieden werden. „Wir versuchen dies zu erreichen, indem wir unsere Positionen völlig unabhängig vom Timing implementieren und Tail-Risk-Hedges zu jeder riskanten Position hinzufügen.“

Astheimer, der den OptoFlex-Fonds zusammen mit Lucke und Steffen Christmann managt, legt Fonds-Selektoren nahe, die jeweiligen Ansätze der einzelne Manager funktionieren, bevor er in einen ‚Vola-fokussierten‘ Fonds investiert. Was treibt die Performance? Wie verhält sich der Manager zu Handelspositionen und wie beeinflusst dies das Exposure? Auch die möglichen Risiken sind wichtig.

Der Konkurrenz überlegen

Laut Lucke hätten Volatilitäts-Fonds wieder Aufmerksamkeit erregt, da sich die Volatilitäts-Risikoprämie als attraktiv erweise und somit eine gute Diversifizierung innerhalb eines Multi-Asset-Portfolios biete. „Einige Fonds haben sich in den letzten Jahren gut entwickelt und damit den Ruf von Vola-Strategien weiter ausgebaut.“ Das Niedrigzinsumfeld habe auch geholfen, sowie eine erhöhte Nachfrage nach alternativen Risikoprämien und Carry-Strategien.

„Die Vola-Risikoprämien haben sich auf lange Sicht sehr gut entwickelt, aber vor allem haben sie im Vergleich zur Zinsrendite in den letzten Jahren eine enorme Performance gezeigt“, so die Fondsmanager. Eine entsprechende Entwicklung habe man auch hinsichtlich der Flows vernommen. Aktuell umfasst das Fondsvolumen rund €1,3 Milliarden (Stand Ende Mai 2018).

„Unsere Anleger neigen dazu, ihre Positionen zu erhöhen, wenn die Volatilitätsrisikoprämie steigt. Daher wurde die erhöhte Marktvolatilität im Februar dieses Jahres von vielen unserer Investoren als Chance gesehen, in unsere Strategie zu investieren“, so Lucke und Astheimer.

In den vergangenen fünf Jahren, bis Ende Juni 2018, erzielte der OptoFlex-Fonds eine Rendite von 19,1% auf Euro-Basis, verglichen mit einer durchschnittlichen Sektor-Performance (Alt UCITS - Volatilitätshandel) von 0,6%.

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