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BlackRock will Marktlücke schließen und startet aktive Fonds-Reihe mit Kosten von 30 bis 60 BP

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BlackRock will Marktlücke schließen und startet aktive Fonds-Reihe mit Kosten von 30 bis 60 BP

Der Asset Manager BlackRock will mit dem Start der BlackRock Advantage-Fondsreihe eine Marktlücke zwischen aktiven und passiven Produkte schließen und Vermögensverwaltern und Dachfondsmanagern ein aktiv verwaltetes und günstiges Kern-Investment für ihre Portfolios anbieten.

Anfang Juli wurden sechs Strategien als Publikumsfonds in Irland gestartet. „Durch diese Produkte wird die Lücke zwischen höherpreisigen aktiven und günstigen passiven Produkte geschlossen werden. Dabei kosten unsere aktiv verwalteten Fonds jährlich zwischen 0,3 und maximal 0,6%. Das ist eine Produkt- und Preis-Revolution!“, sagt Christian Machts, Leiter des Privatkundengeschäftes in Deutschland, Österreich und Osteuropa bei BlackRock, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Bei den Fonds soll nicht nur der Index optimiert, sondern ein Portfolio zusammengestellt werden, das den jeweiligen Aktienmarkt abbildet und zusätzlich eine Alpha-Chance von 1 bis 2% jährlich liefert.

Margendruck wird für günstigere Preise sorgen

„Aktive Fonds und Fondsmanager hatten erfolgreiche Jahre und Jahrzehnte mit vielen Zuflüssen. Aktuell geht allerdings ein langjähriger Konjunkturzyklus langsam zu Ende und durch MiFID II und andere Initiativen steigt auch die regulatorische Belastung für Anleger. In diesem Umfeld ist die Frage zentral, welche Bausteine für das Portfolio zukunftsgerichtet sind. Dabei kommt es stärker denn je auf den Preis des Produkts an. Zudem muss das Produktkonzept klar sein und erste ESG-Kriterien implementieren“, erklärt Machts.

Insgesamt werde sich die Preisstruktur im Asset Management ändern. Bisher hätten aktive Manager kaum ihre Preise nach unten angepasst. Auch deswegen seien viele Kunden zu passiven Produkten gewechselt.

„Der Margendruck und die Kostentransparenz durch MiFID II und andere Initiativen werden aber dafür sorgen, dass auch aktive Manager über Zeit ihre Preise nach unten anpassen müssen.“

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