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Britisches Fintech kauft Ebase von Comdirect

Britisches Fintech kauft Ebase von Comdirect

Das britische Fintech FNZ Group erwirbt zu 100% die European Bank for Financial Services GmbH (Ebase) zum Kaufpreis von rund €151 Millionen von der Comdirect Bank AG.

Mit dem neuen Eigentümer FNZ, mit Sitz in London, wird Ebase an der aktuellen Strategie festhalten. Die Geschäftsführer Rudolf Geyer und Lars Müller-Lambrecht werden das Unternehmen auch künftig leiten. Der Standort in Aschheim bei München bleibt unverändert bestehen.

Seit 2009 ist Ebase eine eigenständige Vollbank und Tochter der Comdirect Bank AG und wurde im Jahr 2002 aus den ausgegliederten Bereichen der Investmentdepotführung und Informationstechnologie der ADIG Investment GmbH gegründet. 

Ebase hat 265 Mitarbeiter, mehr als 270 Kooperationspartner, wie Banken, Versicherungen, Vermögensverwalter und unabhängige Finanzanlagevermittler und mehr als eine Million Kunden.

„Für FNZ ist die Übernahme ein wichtiger Schritt, ein führender Anbieter von digitalen B2B-Anlagelösungen für Finanzdienstleister und deren Kunden in Deutschland zu werden“, so Adrian Durham, der Gründer und CEO von FNZ.

FNZ ist ein globales Fintech-Unternehmen mit über 1200 Mitarbeitern an internationalen Standorten in Großbritannien, Australien, China, Tschechien, Deutschland, Italien, Neuseeland, Sinagapur und der Schweiz. Zu den Kunden von FNZ zählen Banken, Versicherer, Asset Manager sowie Anbieter im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge. Die Transaktion soll im laufenden Jahr vollzogen werden und steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Bankenaufsichts- und Kartellbehörden.

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