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Carmignac plant Research-Kosten für Kunden nicht zu übernehmen

Carmignac plant Research-Kosten für Kunden nicht zu übernehmen

Der französische Asset Manager Carmignac gab bekannt, die Research-Kosten für seine Kunden ab Inkrafttreten von MiFID II zum 1. Januar 2018, nicht zu übernehmen. Das berichtet Citywire Selector, eine Schwesterseite von Citywire Deutschland.

„In Bezug auf die Aktivitäten in Großbritannien wird Carmignac von den bevorstehenden MiFID-II-Regelungen für externe Forschung betroffen sein“, so ein Sprecher des Unternehmens.

Für die Fonds, die von der britischen Niederlassung verwaltet werden, trage Carmignac die Kosten des externen Research nicht und werde diese durch ein Research-Payment-Konto bezahlen. Die Kosten werden den Kunden entsprechend seperat berechnet.

Der Sprecher des Asset Managers bestätigte, dass die Research-Kosten auch für die Aktivitäten in Kontinentaleuropa veranschlagt werden. Jedoch habe er nicht die Gründe für die Erhebung nennen können.

Das französische Unternehmen entscheidet entsprechend entgegengesetzt der Pläne des britischen Asset Managers JO Hambro, der die Research-Kosten übernehmen werde. Auch Allianz GI plant eine Entlastung der Kunden und Unigestion werde ebenfalls die Research-Kosten tragen.

Bereits im Jahr 2011 mahnte der Firmengründer Edouard Carmignac gegenüber dem Europäischen Parlament in Brüssel an, die langfristigen Folgen von MiFID II für Investoren zu bedenken.

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