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Darum investiert Münchner Vermögensverwalter in elektronischen Sport

Darum investiert Münchner Vermögensverwalter in elektronischen Sport

Die Münchner Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung investiert in die komplette Wertschöpfungskette von elektronischem Sport, dem sogenannten eSports. Dies sei ein weltweit und seit Jahren anhaltender Trend.

„Repräsentative Umfragen von Nielsen Sports, einem unabhängigen Strategieberater im Sportbusiness, ergaben ein hohes Interesse bei den Befragten. Rund 25% der Menschen unter 49 Jahren interessieren sich für diese neue Bewegung. Das entspricht jetzt schon in etwa dem Interesse an traditionellen Sportarten wie Radsport, Volleyball, Skilanglauf, Snowboard“, sagt Gerd Häcker, geschäftsführender Gesellschafter der Steinbeis & Häcker Vermögensverwaltung, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Wer über den Tellerrand sieht, finde viele neue Investitionsmöglichkeiten in diesem Segment. Medienkonzerne, Spielehersteller, Equipment-Lieferanten, Event-Plattformen und viele andere Bereiche profitieren von der virtuellen Spielleidenschaft.

„Der Anleger sollte sich aber auch international umsehen. Gerade Asien bietet eine Fülle von interessanten Gesellschaften, die vom neuen eSports-Trend profitieren. Als zukunftsorientierter Vermögensverwalter haben wir uns ebenfalls schon frühzeitig in diesem wachstumsstarken Marktsegment positioniert“, so Häcker.

Investments in Streaming-Plattformen und Sport-Arenen

Auch klassische Fußballvereine wie der FC Schalke 04, der VfL Wolfsburg oder Paris Saint-Germain haben diesen Trend erkannt und eigene eSports-Abteilungen gegründet. Dort wird das Fußballspiel FIFA professionell in großen Turnieren vor vielen Zuschauern und um teilweise horrende Preisgelder gespielt.

Auch die Übertragung dieser Events wird wohl in Zukunft noch von den klassischen  TV-Sendern übertragen. „Besonders stark wächst aber heute die Nutzeranzahl von Streaming-Plattformen wie Twitch und Youtube-Gaming. Amazon positionierte sich beispielsweise schon frühzeitig mit der Übernahme von Twitch für $1 Milliarde vor wenigen Jahren.“

Und nicht zuletzt würden Arenen vom Boom durch eSports-Events profitieren. „Die Mercedes Arena in Berlin war 2016 bei der League of Legends WM beispielsweise innerhalb von drei Minuten ausverkauft. Laut der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers liegt zukünftig das größte finanzielle Potenzial im Bereich der Medienrechte“, so Häcker.

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