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Darum werden ETFs für Vermögensverwalter immer wichtiger

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Darum werden ETFs für Vermögensverwalter immer wichtiger

Im Rahmen der Expertenrunde des Vermögensverwalters Starcapital auf dem Fondskongress in Mannheim, diskutierten Experten über die Entwicklungen von ETFs und ihre Rolle im Niedrigzinsumfeld. Der Kundenanspruch an Investment-Produkte bleibe, die Aufgaben wachsen jedoch für selbige.

Gleichzeitig nehmen Regulatorien für Berater weiter zu und steigern das Potenzial von ETFs. „Der Einsatz von ETFs in der Vermögensverwaltung hat in den letzten Jahren an Dynamik gewonnen und sogar die Verbraucherzentralen werben mittlerweile für die börsennotierten Indexfonds“, so Markus Kaiser, ETF-Pionier und Fondsmanager des Vermögensverwalters Starcapital.

Roger Bootz, Leiter des ETF-Drittvertriebs EMEA bei Deutsche Asset Management, sieht den Mehrwert auf beiden Seiten. Die Dienstleistung der Beratung werde entlohnt und der Kunde bekomme eine aktive Vermögenswaltung, nicht nur ein passives Portfolio.

Auch Versicherungen fokussieren zunehmend ETFs und deren Nutzen für das eigene Geschäft. Peter Scharl, der Leiter des iShares Vertriebs für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei BlackRock, betont die Handlungsnot im Niedrigzinsumfeld. „Einige Versicherungen haben bereits den Mehrwert von ETFs für ihre Produkte erkannt und ihr Angebot erweitert“, ergänzt Scharl.

Für eine zukunftsfähige Altersvorsorge müsse die Rolle von ETFs durchaus unter die Lupe genommen werden. Entsprechend stellt der Maklerpool BCA seinen angeschlossenen Vertriebspartnern eine Vielzahl von Anlagelösungen rund um ETFs zur Auswahl.

Der Geschäftsführer bei Comstage ETFs, Thomas Meyer zu Drewer, machte auf zusätzliche Hürden aufmerksam. Neben regulatorischen Änderungen müssen Finanzvertriebe mit möglichen abnehmenden Einkommensströmen rechnen, die sich durch kompliziertere Entlohnungsprozesse begründen.

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