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DAX auf Rekordkurs: Peter E. Huber sieht keine Überbewertung

DAX auf Rekordkurs: Peter E. Huber sieht keine Überbewertung

Prognosen über die Stabilität der bestehenden DAX-Hausse sind laut Peter E. Huber von StarCapital wertlos. Der Vermögensverwalter aus Oberursel warnt vor überzogenem „Blasengebabbel“ zahlreicher Kapitalmarktexperten und nimmt den Kurs-DAX in den Analysefokus.

„Eine Börsenkorrektur von 20, 30% oder mehr ist jederzeit möglich, das gehört zum Wesen der Märkte. Sie kann morgen oder in zehn Jahren eintreten. Den Eintrittszeitpunkt kann man nicht vorhersagen, da er in der Regel von Faktoren ausgelöst wird, die man heute noch nicht erkennen kann“, so Huber im aktuellen Marktausblick der StarInvest.

Das Rekordniveau des deutschen Aktienindex sei kein Indikator. Der Performanceindex eigne sich überhaupt nicht zur Wertbestimmung, da alle historischen Dividendenzahlungen mit einberechnet werden.

„Der Kurs-DAX liegt immer noch unter dem Stand aus dem Jahr 2000 – obwohl die deutschen Unternehmen in den letzten 17 Jahren massiv an Ertragskraft gewonnen haben. So viel zum Märchen von der Überbewertung“, erklärt Huber.

Bei der Analyse des Kurs-DAX hätte sich jetzt charttechnisch eine sogenannte Tasse-Henkel-Formation herausgebildet, welche ein Hinweis darauf wäre, dass in nächster Zeit eventuell ein Ausbruch nach oben bevorstehen könnte.

Zeitpunkt für Einstieg?

Trotzdem sieht Huber diesen Umstand nicht als klare Kaufempfehlung für Aktien. „Das hätte man schon vor Jahren machen müssen, als wir immer wieder massiv zum Einstieg getrommelt haben – zum Beispiel Anfang 2009. Aktuell ist der Zeitpunkt nicht unbedingt optimal“, so Huber.

Der Grund wäre, dass die Einkaufsmanagerindizes extrem positiv seien und auf eine deutliche Belebung der Weltwirtschaft hindeuten würden. Huber plädiert hingegen dafür, dass man Aktien für eine langfristige Anlage in einer Rezession kaufen sollte, da diese dann am preisgünstigsten sind.

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