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Die Dauerbrenner der Vermögensverwalter: Teil 3

Citywire Deutschland hat Investoren nach ihren Lieblingsfonds im Portfolio gefragt.

Nach unseren ersten beiden Dauerbrenner-Galerien Teil 1 und Teil 2 folgt nun der dritte und letzte Teil zu den „Lieblingsfonds“ der Vermögensverwalter.

Nachdem in unserer letzten Galerie die Themen Nachhaltigkeit und Value Investing im Vordergrund waren, werden diesmal die defensiven Mischfonds, Rentenfonds und Wandelanleihen angesprochen.

Haben Sie vielleicht einen Lieblingsfonds, der für Sie unverzichtbar ist? Wenn ja, dann schreiben Sie uns an!

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Maximilian Kreitlmeier, DR. HELLERICH & CO GmbH

Gerade im derzeitigen Niedrigzinsumfeld stellt die Abdeckung der Rentenseite in den Kundenportfolios eine immer schwierigere Aufgabe dar. Woher sollen die laufenden Erträge bei Zinsen nahe Null und historischen Höchstkursen der Anleihen kommen? Das Einkaufen höherer Renditen über längere Laufzeiten oder niedrigere Bonitäten kommt für uns unter Risikogesichtspunkten nicht in Frage. Gesucht sind Strategien, die sich dem aktuellen Marktumfeld anpassen, ohne dabei zu hohe Risiken einzugehen. In der HELLERICH-Fondsvermögensverwaltung setzen wir seit vielen Jahren auf den Starcapital Argos. Der von Peter Huber verwaltete globale Rentenfonds nutzt je nach Marktumfeld verschiedenste Performancequellen wie die Kreditqualität, das Währungsmanagement oder die Durationssteuerung und deckt nahezu das gesamte Spektrum des Anleihemarktes ab. Zudem wird der Fonds aus Sicht eines Euro-Anlegers gemanagt, was bei globalen Rentenfonds keine Selbstverständlichkeit ist. Huber kann dank seines flexiblen Ansatzes schnell und umfassend auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren. Absolute Erträge und Kapitalerhalt geben dabei die Marschroute vor. Der Manager setzt seine Meinung sehr aktiv und beherzt um, ohne an eine Benchmark gebunden zu sein. Auch wenn es zwischenzeitlich zu Schwankungen kommt, zahlt sich Hubers Managementstil langfristig aus. Für uns stellt der Starcapital Argos ein ideales Langzeitinvestment dar, das auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld immer noch eine ansehnliche Ausschüttung liefert (3 % im April 2015).

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Mark Bügers, Rhein Asset Management

Auch wenn steter Wandel und die Beimischung von interessanten Spezialthemen innerhalb eines Anlegerdepots wichtig sind, so benötigt ein ausgewogenes Depot gleichermaßen Konstanten und die damit verbundene Verlässlichkeit. Dies gilt für die Anlage des Vermögens, aber auch für viele Bereiche des Lebens. Eine solch feste Größe unter den Mischfonds ist für mich der Kapital-Plus-A-Fonds der Fondsgesellschaft Allianz Global Investors. Der defensive Mischfonds überzeugt seit inzwischen über 20 Jahren mit stetigem Zuwachs, überschaubaren Schwankungen und einer fairen Gebührenstruktur. Der Kapital-Plus-A-Fonds ist ein Mischfonds, der sich auf den Markt für Euroanleihen guter Bonität konzentriert. Daneben kann er 20 bis 40 Prozent seines Vermögens am europäischen Aktienmarkt investieren. Die größten Positionen stammen vor allem aus den Sektoren Basiskonsum, Informationstechnologie, Luxusgüter, Gesundheit und Industrie. Der Anteil von Anleihen aus Schwellenländern oder Anleihen, die nicht auf Euro lauten oder entsprechend abgesichert sind, ist auf jeweils 10 Prozent begrenzt. Anlageziel ist es, mit den Anleihen eine marktgerechte Rendite bezogen auf den Euroanleihenmarkt zu erwirtschaften und mit den Aktien auf langfristige Sicht Kapitalzuwachs zu erzielen. Aufgelegt wurde er im Mai 1994 und verfügte zuletzt über ein Fondsvermögen von 3,1 Mrd. Euro.

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Stefan Gretschel, RP Rheinische Portfolio Management GmbH

Unser Ziel ist es Manager bzw. Investmentstrategien zu selektieren, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit in der Lage sind, einen möglichst beständigen Mehrertrag gegenüber ihrer Peergroup und vergleichbaren Marktindizes zu generieren. Nach erfolgreicher Identifizierung solcher Konzepte und anschließender Investition, ist es zudem von zentraler Bedeutung die Ergebnisse der ausgewählten Strategien laufend zu überwachen. Werden die Prozesse stringent umgesetzt und entspricht die Persistenz der Performance unseren Erwartungen, bleiben wir langfristig investiert. Ein typischer Dauerbrenner in unseren Portfolios ist beispielsweise der Invesco Pan European Structured Equity Fund. Der systematische Ansatz des Frankfurter Quant-Teams, um die Fondsmanager Thorsten Paarmann und Michael Fraikin, lieferte bisher hohe risikoadjustierte Erträge und eine stabile Outperformance. Allerdings sollte zukünftig genau beobachtet werden, ob das massiv gestiegene Fondsvolumen negative Auswirkungen auf die Umsetzbarkeit der Strategie haben könnte. Im Bereich Anleihen ist der RP Global Absolute Return Bond bereits seit Jahren ein zentrales Basisinvestment unserer Dachfonds. Aufgrund seiner defensiven Ausrichtung und der flexiblen Anlagekonzeption sollte der von den Rentenspezialisten der Semper Constantia um Ronald Plasser gemanagte Fonds auch in Phasen steigender Zinsen in der Lage sein, positive Erträge zu erwirtschaften.

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Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank AG

„Ein stabiles Verhalten der jeweiligen Anlageklassen in Stresssituationen ist uns wichtig. Ein ideales Instrument bilden nach unserer Einschätzung dafür aktuell Wandelanleihen, die aufgrund ihres asymmetrischen Verhaltens gerade in Multi-Asset-Lösungen einen großen Mehrwert liefern können“, erläutert Sönke Niefünd von der Otto M. Schröder Bank AG. Wandelanleihen können die Sicherheit von Anleihen mit der Chance auf Kursgewinne am Aktienmarkt verbinden. Je nachdem, ob der vereinbarte Wandelpreis über oder unter dem aktuellen Aktienkurs liegt, weist die Wandelanleihe einen aktien- oder einen rentenähnlichen Charakter auf. „Wir möchten in der Vermögensverwaltung über Wandelanleihen regelmäßige Erträge generieren und nutzen dort defensive, aktiv gemanagte Wandelanleihen-Fonds. Die Kurse bei defensiven Wandelanleihen liegen bei oder knapp unter 100 Prozent des Nennwertes der Anleihe, sie versprechen also unabhängig von der Aktienmarktentwicklung zumindest einen kleinen regelmäßigen Ertrag. Laufen die Aktienmärkte gut, kommt mehr dazu. Bei der Auswahl der Papiere sollten Investoren darauf achten, dass die Bonität des Unternehmens mit einer guten bis sehr guten Bonitätsnote (Rating) versehen ist. Für mich sind Wandelanleihen damit ein gutes Basisinvestment in einem breitaufgestelltem Portfolio.“ Ist die Auswahl für Investoren nicht zu kompliziert, muss er doch das Papier selbst bewerten und noch die Bonität des Unternehmens einschätzen? Sönke Niefünd: „Das stimmt. Auch die Stückelungen sind mit EUR 100.000 für eine diversifizierte Direktanlage oft zu hoch. Daher ist es für uns in der individuellen Vermögensverwaltung sinnvoll, breit gestreute Wandelanleihen-Fonds, wie beispielsweise den Fisch Global Defensive der Schweizer Fisch Asset Management, zu verwenden. Wichtig ist dabei allerdings darauf zu achten, dass der Fonds selbst in defensiv ausgerichtete Wertpapiere investiert. Deshalb sollten die Hitlisten der Vergangenheit auch nicht als Orientierung dienen, da die renditestärksten Wandelanleihen-Fonds zum größten Teil in aktienähnliche Papiere investieren. Damit sind Investoren aber nicht mehr im Bereich „Einkommen und Zinsersatz“, sondern eher im Bereich Aktienrisiko.“

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