Citywire - Für professionelle Investoren

Melden Sie sich an um unbeschränkten Zugriff zur Fondsmanager-Datenbank von Citywire zu bekommen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.

Ebase-Kunden positionieren Portfolio neu: Deutschland raus, Japan rein

Ebase-Kunden positionieren Portfolio neu: Deutschland raus, Japan rein

Die Fondsnachfrage bei den Kunden der European Bank for Financial Services (Ebase) war im Juni um elf Prozentpunkte über dem Durchschnitt des Jahres 2017. Der deutliche Anstieg der Handelsaktivität spreche für eine Neupositionierung der Kunden, die verstärkt offene Immobilienfonds und Japan in den Fokus nehmen. Deutschland-Investments und Emerging Markets werden hingegen abgebaut.

„Im April lagen die Handelsaktivitäten noch 20 Prozentpunkte unter dem Durchschnitt des Jahres 2017, im Juni hingegen elf Prozentpunkte darüber“, so Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.

Die Zurückhaltung zu Beginn des zweiten Quartals wäre auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen der US-Regierung und Europa, China und anderen Ländern zurückzuführen.

Neupositionierung im zweiten Quartal

„Die Neupositionierung zahlreicher Anleger zeigte sich im abgelaufenen Quartal beispielsweise an der gestiegenen Nachfrage nach offenen Immobilienfonds“, stellt Geyer fest.

Auf das zweite Quartal bezogen ergab sich für die offenen Immobilienfonds ein Kaufquotient von 3,01, was bedeutet, dass die Anzahl der Käufe dreimal so hoch lagen wie die Verkäufe. Dessen ungeachtet waren auch bei Aktien- und Mischfonds im zweiten Quartal Nettomittelzuflüsse, mit Kaufquotienten von 1,12 beziehungsweise 1,15, zu verzeichnen. Rentenfonds mussten hingegen leichte Mittelabflüsse hinnehmen (Kaufquotient: 0,98).

Abbau: Deutschland-Investments und Emerging Markets

Deutschland-Investments standen in den abgelaufenen drei Monaten auf den Verkaufslisten. In noch größerem Ausmaß trennten sich Ebase-Kunden von Schwellenländer-Investments.

„Stark gesucht waren dagegen Fonds mit japanischen Titeln (Kaufquotient: 1,76), mit US-amerikanischen (Kaufquotient: 1,58) sowie mit europäischen Werten (Kaufquotient: 1,50)“, bemerkt Rudolf Geyer. Daneben war auch die Nachfrage nach in der Eurozone und weltweit investierenden Fonds (Kaufquotienten: 1,24 beziehungsweise 1,16) ausgeprägt.

Kommentar hinterlassen

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich um zu kommentieren. Die Registrierung ist kostenlos und wird nur ein bis zwei Minuten dauern.