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First Private: Warum Multi-Asset-Strategien mit Alternatives gesichert werden sollten

First Private: Warum Multi-Asset-Strategien mit Alternatives gesichert werden sollten

Weil es derzeit auf der Anleiheseite kaum noch Rendite zu holen gibt, dafür aber die Zinsrisiken angewachsen sind, sieht Richard Zellmann von First Private eine Absicherung und Anreicherung durch Alternatives für Multi-Asset-Portfolios immer wichtiger werden.

Deswegen investiert Zellmann, Geschäftsführer bei First Private, im First Private Wealth-Fonds mindestens die Hälfte des zur Verfügung stehenden Risikobudgets in alternative Investments.

„In den vergangenen Jahren wurde der Anteil an Hochverzinslichen tendenziell zurückgefahren. Die alternativen Strategien wurden dagegen nochmals breiter diversifiziert – und der Aktienanteil liegt unter dem Strich bei 20 bis 30%“, sagt Zellmann im Gespräch mit Citywire Deutschland auf dem Fondsprofessionell Kongress in Mannheim.

Erstaunliche und fragliche Zuflüsse in Anleihen

Insgesamt seien traditionelle Multi-Asset-Portfolios weiterhin noch sinnvoll. Das Zinsrisiko müsse aber auf Sparflamme gefahren werden. „Deswegen halten wir in unseren Portfolios derzeit eine Duration von unter zwei Jahren. Renten sehen wir dabei eher als Kasse-Ersatz. Alternative Investments hingegen sind heutzutage mehr unser Ersatz für Renten.“ 

Investoren müssten sich im laufenden Jahr und generell in Zukunft unter Berücksichtigung des Niedrigzinsumfeldes und steigender Korrelationen der Assetklassen  die Frage stellen: Wie sollte ein Multi-Asset-Portfolio aufgestellt sein?

„Erstaunlich und meiner Meinung nach sehr fraglich ist, warum auch im Jahr 2017 weiterhin die meisten Zuflüsse in den Anleihebereich geflossen sind. Die Spreads sind mager und die Liquidität ist derzeit zwar kein Problem, könnte aber zu einem potentiellen Risiko werden. Außerdem sind die Zinsrisiken für die Portfolios enorm angewachsen“, so Zellmann.

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