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FPM-Gründer Wirth hält an Porsche-Aktie fest

FPM-Gründer Wirth hält an Porsche-Aktie fest

Seit mehreren Jahren hält der Gründer und Fondsmanager der Frankfurt Performance Management, Martin Wirth, die Aktie der Porsche Automobil Holding SE in seinem Portfolio. Der letzte Rückschlag des Mutterkonzerns VW kam zwar unerwartet, dennoch würde er weiterhin die Aktie im Portfolio halten.

Seit der Übernahme von Porsche durch Volkswagen, dient die Porsche-Aktie vor allem dazu, Stammaktien an Volkswagen zu halten. So ist die Aktie auch in den letzten Wochen aufgrund des Skandals um die Abgaswerte bei Volkswagen Dieselautos stark unter Druck gekommen.

„Nach unserer Einschätzung wird der Abgasskandal in zwei Jahren keine große Bedeutung für das gesamte Geschäftsmodell bei Volkswagen haben,“ so Wirth. Dafür sei die Marke als auch die Geschäftsausrichtung des Wolfsburger Unternehmens zu robust.

„Man muss dazu sagen, dass Volkswagen bereits eine Lösung implementiert hat, um das technische Problem zu überwinden,“ ergänzte er. „Das Gerät, das jetzt im Mittelpunkt des Skandals steht, wurde installiert, um Geld zu sparen und nicht, weil es bei Volkswagen an technischer Expertise gemangelt hat“.

Der Markt habe bereits für schlechtere Nachrichten eingepreist, was die Porsche-Aktie als „ziemlich billig“ betrachten lässt, meint Wirt und schätzt, dass die Aktie bis zu einem 60%igen Abschlag auf den Buchwert gehandelt wird.

Anfang August machte die Porsche-Aktie etwa 5,6% seines €138 Millionen großen FPM Stockpicker Germany All Cap-Fonds aus. Nach dem Rückgang des Aktienkurses liegt die Quote derzeit bei 3,5% im Fonds. Bei dem Wiederaufbau der Position hält sich Wirth momentan noch zurück. Während er auf lange Sicht das Geschäftsmodell bei Volkswagen für stabil hält, würde er mit einem Zukauf noch abwarten, bis die rechtlichen Fragen geklärt sind. 

Momentan, so der Investor, könnte er in anderen Bereichen stark gefallene Aktien kaufen. Ein Beispiel ist der MDAx-Titel und Stahlhändler Klöckner & Co den Wirth im August zugekauft hat. Diese Position hat sich in den letzten Tagen gut zahlen lassen. Mit der Bekanntgabe der Übernahme durch den Stahlverarbeiter American Fabricators in der vergangenen Woche ist die Aktie deutlich gestiegen.

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18/42 in Aktien - Deutschland (Performance über 3 Jahre) Durchschnittliche Fondsperformance: 17,60%