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Frankfurter Boutique über acht (un)realistische Risiken für Anleger in 2018

Die folgenden Slides sind als nicht offizieller Marktausblick zu verstehen und fokussiert mögliche perspektivische Entwicklungen, die sich überwiegend abseits der klassischen Jahresprognosen bewegen.

Die Investmentboutique QC Partners aus Frankfurt am Main hat acht (un)wahrscheinliche Thesen zum Risiko in 2018 zusammengefasst. Diese könnten laut Marktanalysen die Kapitalmärkte in Schwierigkeiten bringen und ein turbulentes Börsenjahr im negativen Sinne unterstützen.

Entsprechend befürchten Anleger stärkere Schwankungen und eine Korrektur der Aktienmarkt-Rallye. Als Reaktion seien laut QC Partners neben Gewinnmitnahmen bereits jetzt eine Zunahme an Stop-Orders sowie Absicherungen mittels Put-Optionen zu beobachten.

Die folgenden Slides sind als nicht offizieller Marktausblick zu verstehen und fokussiert mögliche perspektivische Entwicklungen, die sich überwiegend abseits der klassischen Jahresprognosen bewegen.

Die Thesen sind nach deren Einfluss auf die Weltwirtschaft (und damit Relevanz für die Investoren) priorisiert.

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Die Investmentboutique QC Partners aus Frankfurt am Main hat acht (un)wahrscheinliche Thesen zum Risiko in 2018 zusammengefasst. Diese könnten laut Marktanalysen die Kapitalmärkte in Schwierigkeiten bringen und ein turbulentes Börsenjahr im negativen Sinne unterstützen.

Entsprechend befürchten Anleger stärkere Schwankungen und eine Korrektur der Aktienmarkt-Rallye. Als Reaktion seien laut QC Partners neben Gewinnmitnahmen bereits jetzt eine Zunahme an Stop-Orders sowie Absicherungen mittels Put-Optionen zu beobachten.

Die folgenden Slides sind als nicht offizieller Marktausblick zu verstehen und fokussiert mögliche perspektivische Entwicklungen, die sich überwiegend abseits der klassischen Jahresprognosen bewegen.

Die Thesen sind nach deren Einfluss auf die Weltwirtschaft (und damit Relevanz für die Investoren) priorisiert.

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Risikothese Nr. 1: Schuldenblase in China kollabiert

Sinkende Immobilienpreise führen zu einem sprunghaften Anstieg der Kredit-Ausfallraten. In der Folge gerät das gesamte chinesische Finanzsystem ins Wanken. Schnell sind Ansteck-Effekte auf das globale Finanzsystem zu beobachten. Gleichzeitig kollabiert der private Konsum in China. Als Reaktion beschränkt China die Einfuhren, um die heimische Wirtschaft zu stützen. Eine globale Rezession ist nicht mehr zu verhindern. Die lokalen chinesischen Aktienindizes brechen um 50 Prozent ein, in Europa und Amerika liegen die Abschläge bei 30 Prozent.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 40%

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Risikothese Nr. 2: Fünf-Sterne-Bewegung in Italien landet Erdrutschsieg

Bei der Parlamentswahl landet die Fünf-Sterne-Bewegung einen Erdrutschsieg und stellt erstmals den Ministerpräsidenten. Noch in der Wahlnacht wird ein Referendum über den EU-Austritt Italiens angekündigt. An den kommenden Tagen schwankt der Rendite-Spread zwischen italienischen und deutschen Staatsanleihen zwischen fünf und zehn Prozent - der höchste Wert seit der Euro-Einführung. Der Euro fällt unter 1,00 US-Dollar. In einer ersten Reaktion fällt der italienische Leitindex um 25 Prozent, die übrigen Euro-Indizes um 15 Prozent. In den Wochen danach verlieren die Börsen jeweils weitere 10 Prozent.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 20%

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Risikothese Nr. 3: Ölpreis fällt auf 25 US-Dollar

Geringere Nachfrage und zunehmendes Fracking lassen den Ölpreis auf 25 US-Dollar abstürzen. Die Golfstaaten bekommen riesige wirtschaftliche Probleme und streichen beziehungsweise verschieben wirtschaftliche Projekte. Russland steht unmittelbar vor dem Staatsbankrott, für einen Euro werden erstmals mehr als 100 Rubel bezahlt. Russische Aktienindizes fallen um 75 Prozent. Langsam setzt eine weltweite Abwärtsspirale ein. Die OPEC kann sich erst auf eine Kürzung der Fördermenge einigen, nachdem alle Fracking-Projekte beendet wurden.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 20%

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Risikothese Nr. 4: Rückfall in die Deflation in Japan

Nach einem Rückfall in die Deflation weitet die Bank of Japan ihre Anleihekäufe solange aus, bis sie 100 Prozent aller japanischen Staatsanleihen besitzt. Der Einlagenzins wird bis auf minus 1,5 Prozent abgesenkt. Am Ende muss die japanische Notenbank dennoch tatenlos zusehen, wie die japanische Wirtschaft in eine Rezession rutscht. Der japanische Aktienmarkt verliert 35 Prozent.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 30%

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Risikothese Nr. 5: Misslungener nordkoreanischer Raketentest

Ein nordkoreanischer Raketentest misslingt. Anstatt Japan zu überfliegen, stürzt die Rakete über Japan ab. Japan und die USA bringen sich militärisch in Stellung. Aus Angst vor einem japanischen Kriegseintritt werden Auslandsinvestitionen abgezogen, der Yen fällt auf 150 Yen pro Euro. Die USA verhängen wirtschaftliche Sanktionen gegen China, das aus US-Sicht nicht energisch genug gegen Nordkorea vorgeht. Der Welthandel bricht dramatisch ein. Die Börsen in Japan und China verlieren jeweils 30 Prozent.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 5%

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Risikothese Nr. 6: Wirtschaftlicher Kollaps der Türkei

Das türkische Außenhandelsdefizit weitet sich dramatisch aus. Die Türkei kommt kaum noch an Devisen. Die Inflation steigt auf 20 Prozent. Die Lira wertet erheblich ab, für einen Euro werden zehn türkische Lira gezahlt. Importe werden unerschwinglich, die Währungsreserven schmelzen ab. Die Rückzahlung der in US-Dollar fälligen Staatsanleihe wird zum Drahtseilakt.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 10%

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Risikothese Nr. 7: Mehrere Unabhängigkeitserklärungen

Katalonien erklärt bereits kurz nach der Neuwahl die Unabhängigkeit. Weitere Regionen streben die Unabhängigkeit an. Unterdessen hat sich Schottland von Großbritannien losgesagt und plant eine EU-Mitgliedschaft. Die EU ist wirtschaftlich gelähmt und nur noch damit beschäftigt, über Mitgliedschaften und Freihandelsabkommen zu verhandeln. Der Handel zwischen den bisherigen EU-Staaten bricht massiv ein. Der spanische Aktienindex fällt um 30 Prozent.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 5%

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Risikothese Nr. 8: Bitcoin-Crash

Der Bitcoin-Hype hält zunächst weiter an. Der Bitcoin klettert weitere 150 Prozent und steigt auf 25.000 US-Dollar pro Bitcoin. Als eine globale Wirtschaftskrise unausweichlich scheint, fliehen die Anleger jedoch mehr und mehr in die traditionelle Krisenwährung Gold. Stop-Levels fallen wie Dominosteine. Der Bitcoin stürzt auf ein 12-Monats-Tief von 2.500 US-Dollar und bricht dabei um 90 Prozent ein. Dabei wird ein Gegenwert von 320 Milliarden Euro vernichtet. Dies entspricht mehr als einem Viertel der aktuellen Marktkapitalisierung des DAX.

Eintrittswahrscheinlichkeit: 10%

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