Der Frankfurter Vermögensverwalter Source4Alpha reagiert auf sein Wachstum auf der Kunden- und Beraterseite und baut sein Back Office aus. „Unter MiFID II, steigender Regulierung und steigendem Kostendruck muss man sich als Vermögensverwalter effizient aufstellen und seine Prozesse optimieren beziehungsweise automatisieren und verschlanken. Dafür ist ein gut aufgestelltes Back Office sehr wichtig – auch, um schnell neue Berater anzudocken“, erklärt Christian Funke, Vorstand des Unternehmens, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Deswegen investiert Funke derzeit verstärkt in sein Back Office und möchte sich damit technisch und personell auf weitere Zusammenschlüsse mit anderen Vermögensverwaltern vorbereiten. „Momentan laufen bereits Gespräche mit anderen Vermögensverwaltern, die wir im Optimalfall in unser Unternehmen integrieren können.“

Funkes Meinung nach werde sich die Konsolidierung im Jahr 2018 verstärkt zeigen und zu Zusammenschlüssen unter Vermögensverwaltern führen. Standardisierte Lösungen bei beispielsweise der Dokumentationspflicht, der Umstellung von Verträgen oder bei dem Transaktionsreporting würden immer wichtiger werden. „Dies zu bewerkstelligen, ist für viele kleinere Vermögensverwalter ohne das nötige Back Office und die nötige IT-Infrastruktur schwierig, weswegen Zusammenschlüsse sinnvoll erscheinen“, sagt Funke, der derzeit bei Citywire mit einem A-Rating ausgezeichnet ist.

Unlängst tätigte Source4Alpha die Übernahme des Wiesbadener Vermögensverwalters Premium Asset Management. Laut Funke seien weitere Übernahmen und Kooperationen sowie möglicherweise auch neue Standorte geplant.