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Goldman Sachs CIO: Warum Schwellenländer attraktiv für die Generierung von Alpha bleiben

Goldman Sachs CIO: Warum Schwellenländer attraktiv für die Generierung von Alpha bleiben

Trotz starker Volatilität in den Schwellenländern über die vergangenen drei Jahre hinweg, plädiert Prashant Khemka, CIO für globale Schwellenländer-Aktien bei Goldman Sachs Asset Management weiterhin für dortige Investments. „Die derzeit diskutierte Handelspolitik in den USA könnte die Exporte mancher Länder eher beeinflussen als andere. In Bezug auf bestimmte Aussagen zu dieser Thematik in den letzten Monaten müssen wir die zukünftigen Entwicklungen in Mexiko verstärkt beobachten“, so Khemka im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Dennoch kam es im Nachgang der US-Wahl zu deutlichen Abflüssen aus den Schwellenländer. „Für unser ausgegelichenes Portfolio verliefen die Schocks für den Fonds entsprechend gering“, so Khemka.

Khemka ist zuversichtlich, denn eine starke US-Wirtschaft verheiße Gutes für das globale Wachstum insgesamt und speziell für die Schwellenländer.

China, Indien und auch Peru

Die beiden großen Volkswirtschaften Indien und China sind auch die größten Gewichtungen nach Länderaufteilung im Portfolio des Goldman Sachs Emerging Markets Equity-Fonds. Indien mit 14,3% im Vergleich zur Benchmark mit lediglich 8,3%. „Aufgrund unserer Investmentphilosophie und dem Fokus auf Corporate Governance ist es relativ schwierig für uns, attraktive SOEs (State-owned-Enterprises) zu finden. Von daher ist unser Investmenthorizont in Indien größer als in China.“

Besonders interessant finde der bei Citywire mit einem AA-Rating ausgezeichnete Manager derzeit Banken in Peru. Das Land mache zwar nur einen kleinen Teil der Benchmark (0,4%) aus, biete aber vielversprechende Investmentmöglichkeiten. Mit seinem Portfolio ist er zum Ende des vergangenen Jahres mit 2,4% in Peru investiert.

„Für unser Emerging Markets Equity Portfolio besteht derzeit kein bestimmtes makroökonomisches Risiko, das uns hinsichtlich der Generierung von Alpha besorgen würde. Wir versuchen unser Portfolio immer so aufzustellen, dass es makroökonomische Entwicklungen nicht ohne Weiteres gefährden können“, betont Khemka.

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