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Hans-Peter Schupp erhöht Deutsche-Bank-Position auf 6%

Hans-Peter Schupp erhöht Deutsche-Bank-Position auf 6%

Der Value-Experte Hans-Peter Schupp hat seine Position bei der Deutschen Bank im Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland-Fonds auf insgesamt 6% erhöht.

„Insgesamt können wir die Kritik an der Deutschen Bank nicht nachvollziehen. Das Unternehmen befindet sich in einer Restrukturierung und sollte deswegen nicht an seinem Wachstum gemessen und bewertet werden, sondern daran, wie das Unternehmen seine Kosten senkt. Und auf dieser Basis leistet John Cryan unserer Meinung nach gute Arbeit“, sagt Schupp im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Anfang Februar gab die Deutsche Bank einen Verlust von €500 Millionen für das Konzernjahr 2017 bekannt. Es war das dritte Jahr in Folge mit Verlusten für Deutschlands größte Bank. Nach Bekanntwerden des Verlustes gab der Aktienkurs der Deutschen Bank um 6% nach.

Medial diskutiert wurde auch die umstrittene Boni-Erhöhung bei der Deutschen Bank. „Wegem dem Boni schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Zum einen natürlich die des Aktionärs. Zum anderen haben die Investmentbanker aber vielleicht insgesamt einen guten Job gemacht und deswegen die Boni verdient – und lediglich durch den externen Einfluss der US-Steuerreform wurden die Zahlen verschlechtert“, so Schupp, der bei Citywire mit einem A-Rating ausgezeichnet ist.

So wären die Zahlen ohne die US-Steuerreform von Donald Trump deutlich besser. Ohne die Steuerreform in den USA würde das Ergebnis der Deutschen Bank anders aussehen.

Der Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland-Fonds erzielte über die vergangenen drei Jahre bis Ende Dezember 2017 eine Wertsteigerung von 45% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt des Citywire-Sektors Aktien Eurozone liegt im selben Zeitraum bei 28,7%. Damit belegt der Fonds den sechsten von 99 Plätzen des Sektors.

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