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JP Morgan sieht US-Treasuries vor deutschen Staatsanleihen für Multi-Asset-Strategie

JP Morgan sieht US-Treasuries vor deutschen Staatsanleihen für Multi-Asset-Strategie

John Bilton, Managing Director Head of Global Multi-Asset Strategy Multi-Asset Solutions, bei JP Morgan sieht in einem reifen Konjunkturzyklus in den USA Chancen bei den Staatsanleihen, aber bei Unternehmensanleihen bleibe die Eurozone favorisiert. 

„An den Staatsnleihemärkten erwarten wir höhere Erträge
über dem vierten Quartal und gehen davon aus, dass US-Treasuries die meisten anderen Staatsanleihen outperformen werden, insbesondere deutsche Anleihen, die angesichts des robusten Wachstums der Eurozone anfällig sind“, so Bilton im aktuellen Martkommentar.

Bei Unternehmensanleihen bleibt die Eurozone und Japan vor den USA und den Schwellenländern in der Gunst des Teams von JP Morgan. Großbritannien wird hingegen kritisch gesehen.

„Anderswo bleiben wir neutral bei Unternehmensanleihen, Immobilien und Rohstoffen. In einem reifen Konjunkturzyklus kommen die Erträge eher durch Coupons als durch den Wert der Anleihe“, so Bilton.

Er erwarte, dass die Unternehmensaleihen trotzdem die Staatsanleihen übertreffen und in der globalen Sicht nur durch Aktien geschlagen werden.

Konjunktur als Risiko?

„Im Großen und Ganzen bleiben wir risikofreudig aufgestellt in unseren Portfolios, aber wir achten darauf, dass mit einem voranschreitenden Konjunkturzyklus Liquidität und Diversifikation immer wichtiger werden“, erläutert Bilton.

Die politische Verschärfung stelle nach wie vor die größte Bedrohung dar, aber das Risiko scheine zurückzugehen.

„Obwohl sich die Wirtschaft in den USA in eine reifere Phase des Konjunkturzyklus bewegt, sehen wir ein geringeres Risiko für eine Rezession in den nächsten zwölf Monaten“, so Bilton vorausschauend.

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