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Krypto-Sturz ist jetzt schlimmer als Dot-Com-Crash in 2000

Krypto-Sturz ist jetzt schlimmer als Dot-Com-Crash in 2000

Der Absturz der virtuellen Währungen hat am Mittwoch neue Tiefen erreicht. Laut einem Bericht von Bloomberg, dehnte der MVIS CryptoCompare Digital Assets 10 Index seinen Einbruch von einem Januarhoch auf nun 80% aus.

Entsprechend habe der Absturz den Rückkgang des Nasdaq Composite Index, nach dem Platzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 von 78%, übertroffen. Wie auch ihre Vorgänger während des Internet-Aktienbooms vor fast zwei Jahrzehnten, erleiden auch die Krypto-Investoren - die auf scheinbar revolutionäre Technologien setzten - einen scherzhaften Realitäts-Check. Insbesondere jene Investoren, die in viele sekundäre Tokens, sogenannte Alt-Coins, investiert sind.

„Es zeigt nur, was für eine massive, spekulative Blase das ganze Krypto-Ding war - wie viele von uns damals gewarnt haben“, so Neil Wilson, leitender Marktanalyst in London für eine Devisenhandelsplattform, gegenüber Bloomberg.

Die Verluste am Mittwoch wurden von Ether, der zweitgrößten virtuellen Währung, angeführt. Der Wert fiel um 6% auf $171,15 (um 7:50 Uhr in New York) und verlängerte den Rückgang in diesem Monat auf 40%. Der Wert von Bitcoin veränderte sich wenig, während der MVIS CryptoCompare Index um 3,8% fiel. Der Wert aller virtuellen Währungen, die von CoinMarketCap.com erfasst wurden, sank auf $187 Milliarden, ein 10-Monats-Tief.

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