Citywire - Für professionelle Investoren

Melden Sie sich an um unbeschränkten Zugriff zur Fondsmanager-Datenbank von Citywire zu bekommen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.

Leiterin Asset Allokation von UBS AM: Geht der Schwellenländer-Ausverkauf weiter?

Leiterin Asset Allokation von UBS AM: Geht der Schwellenländer-Ausverkauf weiter?

Auch wenn UBS Asset Management die Erwartungen für Schwellenländer-Aktien und -Anleihen für das laufende Jahr gesenkt hat, wird sich der derzeitige Ausverkauf von Schwellenländer-Investments nicht fortsetzen. Das ist die Meinung von Erin Browne, Leiterin der Asset Allokation von UBS AM.

„Die fundamentalen Daten werden sich stabilisieren und damit auch die Schwellenländer-Investments stützen. Das wird den wirtschaftlichen Ausblick unterstützen und einen weiteren Aufwertungsdruck des US-Dollars eindämmen“, so Browne im aktuellen Makro-Ausblick des Schweizer Asset Managers.

Auch wenn Investoren weiterhin eine hohe Volatilität bei Schwellenländer-Investments akzeptieren müssen sollte sich ein Engagement in EM-Aktien und -Anleihen am Ende des Jahres bezahlt machen.

„Der aktuelle Ausverkauf bei Schwellenländern ist nicht der Anfang einer längeren Schwächephase für Schwellenländer wie zwischen 2011 und 2016. Dennoch müssen signifikante Risiken beachtet werden. Beispielsweise wie sich weitere US-Zinserhöhungen auf verletzlichere Schwellenländer auswirken werden oder ob der Handelskonflikt weiter eskaliert“, sagt Browne.

Allerdings unterstreicht die Leitern der Asset Allokation bei UBS AM in ihrem Kommentar auch die große Heterogenität innerhalb der Schwellenländer mit idiosynkratischen Risiken und Chancen in den jeweiligen Ländern.

Positiv gestimmt ist UBS AM auf der Aktienseite gegenüber China, Schwellenländern exklusive China und gegenüber EMD in harter Währung auf der Anleihe-Seite.

Kommentar hinterlassen

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich um zu kommentieren. Die Registrierung ist kostenlos und wird nur ein bis zwei Minuten dauern.