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MainFirst A-Manager reduziert Risiko in Schwellenländer-Anleihe-Fonds

MainFirst A-Manager reduziert Risiko in Schwellenländer-Anleihe-Fonds

Im Portfolio des Mainfirst - Em Markets Corp Bond Fund Bal A hat der mit einem Citywire A-Rating ausgezeichnete Fondsmanager Thomas Rutz in den vergangenen Wochen in Brasilien vermehrt High-Yield-Anleihen verkauft und Investmentgrade-Anleihen gekauft und somit das Risiko etwas reduziert.

Entsprechend halte der Fonds zurzeit in Brasilien zu gleichen Anteilen High-Yield-Anleihen und Investmentgrade-Anleihen. „In Brasilien versuchen wir Werte zu vermeiden, die stark von den politischen Risiken beeinflusst werden“, erklärt Rutz gegenüber Citywire Deutschland auf dem Citywire Event in Berlin. Zuvor lag der High-Yield-Anteil bei etwa zehn bis 15% mehr.

Neben Brasilien (6,3%) investiert der Fonds als die größten Länder-Übergewichte im Portfolio derzeit auch in Mexiko (7,1%).

In Bezug auf Brasilien sei das politische Risiko größer als das wirtschaftliche. „Während der Krise (Rezession) mussten viele Unternehmen ihre Bilanzen verbessern, die Schulden abbauen und operationelle Verbesserungen vornehmen - heute sind viele Unternehmen viel besser aufgestellt und können überproportional profitieren“, betont Rutz.

Der MainFirst Emerging Markets Corporate Bond Fonds Balanced investiert vorzugsweise in Anleihen, die mindestens ein B-Rating (rund 90% des Fonds) aufweisen, das Durchschnittsrating des Fonds muss immer BB sein. Aktuell sind etwa 45 % in BBB und höher bewertete Anleihen beziehungsweise Investmentgrade-Anleihen investiert.

Spreads machen EM High Yield günstiger

„Vergleicht man die Spreads der High-Yield-Anleihen aus den EM mit denen aus den USA, so ergeben sich derzeit auf Gesamtindex-Basis ähnliche Spread Level“, erklärt Rutz.

Bei genauer Betrachtung falle jedoch auf, dass der Spread der Emerging Markets bei niedriger bewerteten Bonds rund 50 bis 100 Basispunkte weiter sei, und das obwohl der Leverage (Hebel) bei vielen hochverzinslichen US-Emittenten höher ausfalle. „Risiko-adjustiert ist das EM High Yield Universum somit günstiger“, fügt der Fondsmanager hinzu.

Derzeit weist der Fonds aus Bewertungsgründen ein Untergewicht in China und Hongkong auf, da die Credit Spreads vor allem in China (unter 200 Basispunkten) historisch betrachtet sehr eng seien. „Aus Makro-Sicht ist in China jedoch immer noch eine Wachstumsrate von 4 bis 6 % zu erwarten.“

Über die vergangenen fünf Jahre bis zum 31. Oktober 2017 erreichte der MainFirst Fonds eine Performance von 26,8% und belegt entsprechen im Citywire Sektor Unternehmensanleihen - Schwellenländer den 5. von 30 Rängen.

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