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Manfred Schlumberger verdoppelt Obergrenze für Fremdwährungen in seinem Mischfonds auf 20%

Manfred Schlumberger verdoppelt Obergrenze für Fremdwährungen in seinem Mischfonds auf 20%

Aufgrund der hohen Renditedifferenz, die aus dem aufgewerteten US-Dollar resultiert hat Manfred Schlumberger die freiwillige interne Fremdwährungsobergrenze von 10% im Winbonds plus auf 20% erhöht.

Im Zuge dessen hat Schlumberger das ungesicherte Fremdwährungsexposure in US-Dollar von 1,7% auf 8,3% erhöht. Dies sei für Schlumberger zugleich eine Absicherung des über €550 Millionen großen defensiven Mischfonds gegenüber möglichen weiteren Turbulenzen an den Aktienmärkten.

Insgesamt sieht Schlumberger, Leiter Portfoliomanagement und Vorstand der StarCapital, trotz bereits vollzogener und noch anstehender Fed-Zinserhöhungen das stärkste Momentum für die US-Wirtschaft.

„Einerseits habe die schuldenfinanzierte Steuerreform Trumps das Wachstum angekurbelt und die Unternehmensgewinne auf Zuwachsraten von über 20% getrieben. Andererseits könnten die nachlassende Liquiditätsversorgung, steigende Energiekosten, die Dollarstärke und der Handelsstreit zu einer allmählichen Abschwächung führen“, fasst Schlumberger zusammen.

Negativ fällt der Ausblick Schlumbergers für die Aktienmärkte aus. In allen StarCapital-Fonds wurden die Aktienquoten reduziert und Einzelwerte defensiver aufgestellt. 

„Das Jahr 2018 ist noch nicht vorüber. Wir setzen aufgrund der alles in allem positiven fundamentalen und monetären Situation insbesondere für die Aktienmärkte auf ein unter Performancegesichtspunkten versöhnliches Jahresende“, so Schlumberger.

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