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Marc Faber sichert Portfolio mit 20% Cash ab und warnt vor Korrektur

Marc Faber sichert Portfolio mit 20% Cash ab und warnt vor Korrektur

Der Schweizer Investment-Experte Marc Faber sichert sein Portfolio mit einer Kasseposition von 20% ab und warnt vor einer anstehenden Korrektur. 

„Viele Indikatoren zeigen an, dass sich die Wirtschaft verlangsamt. Ich wäre nicht überrascht, wenn der S&P 500 über die nächsten 18 bis 24 Monate 20 bis 30% verlieren würde. Wäre ich in Aktien übergewichtet, würde ich meine Positionierung reduzieren und Cash aufbauen“, sagt Faber im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Durch selektive Verkäufe habe Faber, der auch als Dr. Doom bekannt ist, seine Kasseposition aufgebaut und sei dort momentan relativ stark positioniert. „Ich erwarte, dass die Märkte langsam an Fahrt verlieren. Wir waren im Jahr 2017 auf einem Hoch und die Bewertungen, vor allem in den USA, sind sehr hoch. Die Märkte werden Ende des Jahres tiefer schließen als sie heute stehen“, so Faber.

Dabei seien auf der Aktienseite vor allem defensive sektoren wie Basiskonsumgüter oder Energieversorger sowie Zins-sensitve Aktien attraktiv. „Der Bond-Markt ist vor allem in den USA überverkauft und könnte Anleger positiv überraschen und eine Rallye starten. Davon würden dann auch Zins-sensitive Titel profitieren.“

Die größte Gefahr für Anleger sei allerdings eindeutig auf der Zinsseite zu finden. Laut Faber gebe es tiefverwurzelte Probleme in der Finanzwirtschaft. Wenn die Zinsen signifikant steigen, würden die Märkte stark korrigieren. Dabei blickt Faber, der in Thailand lebt, skeptisch nach China und sieht dort eine Kreditblase.

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