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Michael Hasenstab: Darum ist Mexiko für 2017 ein Investment-Tipp

Michael Hasenstab: Darum ist Mexiko für 2017 ein Investment-Tipp

Im kommenden Jahr sieht Michael Hasenstab, Vizepräsident und Fondsmanager von Franklin Templeton, gute Anlagechancen in Mexiko und Indonesien. Beide Länder seien wirtschaftlich stabil und allgemein eher unterbewertet. 

In Mexiko erwartet er eine Erholung des Peso, da sich die Zentralbank des Landes der Stärkung der Währung verschrieben habe. Nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gab der mexikanische Peso innerhalb weniger Stunden 14% nach und sank auf einen historischen Tiefstand.

Restriktionen im Freihandelsabkommen NAFTA hätten nach Hasenstabs Einschätzung kaum Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Mexiko. Lediglich die Kosten für den Handel würden steigen.

Viele große US-amerikanische Firmen haben Mexiko jedoch fest in ihre Produktionsketten integriert. „Dies macht es der Regierung schwer, Handelsbeschränkungen oder Zölle einzuführen“, so Hasenstab, der unter anderem den rund €39 Milliarden schweren Templeton Global Bond-Fonds verwaltet.

Trotz positiver Aussichten bleibt Hasenstab für Mexiko in seinem Templeton Emerging Markets Bond-Fonds für mexikanische Anleihen vorsichtig. Per Ende Oktober 2016 sind lediglich 5,79% in Mexiko investiert. Die Benchmark, der JPMorgan EMBI Global Index, hat 12,55% in mexikanische Anleihen investiert. Beim mexikanischen Peso ist Hasenstab hingegen um 15,44% übergewichtet. Die Benchmark hält 0% in mexikanische Peso.

Indonesien bleibt trotz zahlreicher Abwertungen solvent

Indonesien ist für Hasenstab ebenfalls interessant. Trotz fallender Rohstoffpreise und dem nur moderaten Wachstums Chinas, sei hier ein Wachstum von 5% zu verzeichnen. Und zwar bei einer ausgeglichenen Leistungsbilanz, wenn ausländische Direktinvestitionen berücksichtigt werden.

Im Falle Indonesiens wären die Folgen eines gescheiterten Handelsabkommen, in diesem Fall die Transpazifische Partnerschaft, weniger gravierend. Trotz der zahlreichen Abwertungen vieler Schwellenländer-Währungen blieb das Land solvent. „Vor 20 Jahren wäre das ein größeres Problem gewesen.“ Indonesien hätte damals den Schock eines restriktiven Handels, steigender Rohstoffpreise oder fallender Rohstoffpreise nur schwer verkraften können.

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