Die Anleihequote des €1,6 Milliarden schweren ACATIS GANÉ Value Event-Mischfonds wurde auf nahezu die minimale Anleihequote von derzeit rund 14% reduziert. Damit soll das Gesamt-Risiko-Exposure des Fonds gesenkt werden.

Der Anleihe-Teil des Portfolios wird durch rund 20% Liqudität ergänzt. Dadurch soll der Fonds von Uwe Rathausky und Henrik Muhle, beide mit einem Citywire-Rating von + ausgezeichnet, robuster aufgestellt werden.

Zwei Drittel der Anleihe-Titel seien als Geldmarktersatz zu sehen. Die Duration des Fonds liege bei unter zwei Jahren.

Festgelegte Aktienquote bei 25%

Robust ist auch die Auswahl der Titel auf der Aktienseite. „Wir haben unser Aktienportfolio auf ein inflationäres Szenario vorbereitet und investieren derzeit hauptsächlich in Branchen und Sektoren die hohe Margen und geringe Kapitalbindung vorweisen“, erklärt Rathausky.

Im Zuge dieser Ausrichtung liegt die Aktienquote derzeit bei rund 65% - und damit über dem Durchschnitt des Fonds. Die durchschnittliche Aktienquote lag bisher bei 50 bis 55%. Die maximale Aktienquote liegt bei 75%.

Im Rahmen der Investmentsteuerreform wird die Aktienquote auf ein Minimum von 25% festgelegt. Warum Rathausky trotz bisher durchschnittlicher Aktienquote von mindestens 50% die festgelegte Aktienquote nicht auf 50% legt? 

„Für uns ist es wichtig frei zu agieren. Deswegen werden wir die festgelegte Aktienquote bei 25% platzieren. Die Aktienmärkte sind in den vergangenen Jahren stark gelaufen. Das muss nicht immer so sein. Man muss generell sehr flexibel bleiben“, erklärt der Fondsmanager.

Der ACATIS GANÉ Value Event-Fonds erzielte über die vergangenen drei Jahre bis Ende August 2017 eine Wertsteigerung von 19,8% auf Euro-Basis. Damit belegt der Fonds den 79. von insgesamt 608 Plätzen im Citywire-Sektor Mischfonds - Flexibel EUR. Auch bei der Standardabweichung (Platz 148) und beim maximalen Verlust (Platz 31) liegt der Fonds im oberen Drittel des Rankings.