Weil eine Zinswende selbst mit der Beendingung der Quantitative-Easing-Programms der Europäischen Zentralbank nicht garantiert sei, würden Anleger weiterhin Gefangene der Nullzinspolitik bleiben. Dies stützt sich auf Untersuchungen des Kölner Vermögensverwalters Flossbach von Storch.

„Das absehbare Ende des Quantitative-Easing-Programms der EZB bedeutet nicht zwangsläufig steigende Zinsen im Euro-Raum. Dies spricht zwar gegen die Intuition, lässt sich aber anhand von historischen Daten während des QE-Programms in den USA festmachen, die Analysten unserers Research-Instituts ausgewertet haben“, so Stephan Fritz, Multi Asset Product Specialist bei Flossbach von Storch, bei einem Vortrag auf der MMM Messe der Fonds Finanz in München.

In der Ökonomie gäbe es viele angenommene Kausalketten, die in der Realität so nicht immer stimmen würden.

Italiens Staatsschulden bleiben ein Problem

„Trotz steigender Verschuldung Italiens hat Mario Draghi es durch seine Geldpolitik geschafft, die Zinsen für sein Heimatland in den letzten Jahren zu senken. Bei Unternehmen wäre das undenkbar“, erklärt Fritz.

Italiens aktueller Schuldenberg brauche für die Stabilität des Euros und der EU weiterhin niedrige Zinsen, sonst explodiere die Staatsverschuldung dramatisch.

„Wir rasen in Deutschland mit Tempo 250 Richtung Altersarmut beim aktuellen konservativen Sparverhalten der Bürger. Die Enteignung der Sparer hat mit der Niedringszinsphase begonnen und wird die nächsten Jahre noch anhalten“, warnt Fritz.

Als Einstiegsprodukt ins Multi-Asset-Investment bietet Flossbach von Storch seit Anfang des Jahres das Produkt Flossbach von Storch – Der erste Schritt an.