Der Münchner Vermögensverwalter Selection Asset Management hat seinen seit Dezember 2009 bestehenden Tinzenhorn-Fonds mit einer Tranche in Schweizer Franken ausgestattet. Das hat Citywire Deutschland in Erfahrung gebracht.

In der neu aufgelegten Tranche, die am 30. März 2017 eingerichtet wurde, wird der prozentuale Anteil der in Euro notierenden Assets – etwa zwei Drittel der Anlagen – flexibel gegenüber einem Kursverfall zum Schweizer Franken abgesichert. Die Absicherung erfolgt über Währungsfutures.

„Kunden, die befürchten, dass die Probleme in der Eurozone durch die aktuellen politischen Unsicherheiten hochkochen, können so weiterhin Euro-Erträge und Opportunitäten im Euroland wahrnehmen und sind gegen politische Einschläge und ein erneutes Aufflammen der Eurokrise abgesichert“, sagt Jörg Scholl, geschäftsführender Gesellschafter von Selection AM, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Die Selection Asset Management ist aus dem Geschäftsführerteam der ehemaligen Hauck & Aufhäuser Asset Management entstanden und ist seit 2015 operativ tätig. Ende März 2017 hat die Selection Asset Management nach eigenen Angaben €200 Millionen Assets under Management und ist für Family Offices und institutionelle Kunden tätig. Knapp €86 Millionen werden in Publikumsfonds verwaltet.