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Münchner Vermögensverwalter stärkt Kundenbeziehung dank höherer Volatilität

Münchner Vermögensverwalter stärkt Kundenbeziehung dank höherer Volatilität

Steffen Stuchly, Direktor bei der KB-Vermögensverwaltung aus München, sieht mit der zunehmenden Volatilität der Märkte und der frequentierten Nachrichtenlage eine Herausforderung für alle Vermögensverwalter ihre Kundenbeziehungen zu stärken, um sich so von Robo-Advisorn und selbstgemangten Portfolios zu differenzieren.

„Für Anleger ist es zunehmend schwieriger die Ruhe zu bewahren und den Blick auf das Wesentliche zu schärfen“, so Stuchly im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Vermögensverwalter mit langjähriger Berufserfahrung hätten solche Zeiten schon oft miterlebt und stellten ihre Portfolios und ihre Kunden darauf ein, bei einer entsprechenden Performance-Erwartung mit der Volatilität richtig umzugehen.

Probleme, wenn alle zur selben Zeit aussteigen wollen

„In Zeiten der Volatilität und Unsicherheit zeigt sich der Nutzen einer Vermögensverwaltung umso mehr. Wir beugen Aktionismus und Impulshandeln vor und stehen für professionelles Handeln mit Weitblick in einem Umfeld, in dem es für Privatanleger immer schwieriger wird Anlageentscheidungen zu treffen“, betont Stuchly.

Er kritisiert insbesondere die Halbwertszeit von Nachrichten, welche immer kürzer werde. „Als Vermögensverwalter muss man verstärkt andere Parameter beobachten als die reine Nachrichtenlage, die teils auf 160 Zeichen bei Twitter basiert“, erklärt Stuchly und betont, dass Kapital für viele Anleger ein sensitives Gut sei.

Kapital bewege sich in der digitalisierten Welt sehr rasch, problematisch könnte dies vor allem in sehr unruhigen Zeiten für privat gemanagte und computergesteuerte Portfolios (Robo-Advisor) werden, wenn alle gleichzeitig, egal zu welchem Preis zur „selben Tür“ hinaus wollten.

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