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Müssen Robo-Advisor die Gebühren senken? Fintech-Chefs diskutieren

Niederige Gebühren sind bei der Geldanalage im Fokus des Kunden. Fünf Fintech-Chefs sprechen über die Zukunft ihrer Kostenmodelle.

Geiz ist geil?

Für Privatkunden sind bei der Geldanlage mit Robo-Advisorn oftmals die Gebühren das entscheidende Kriterium. Auf dem hart umkämpften Markt sind deswegen Preise, Kostenmodelle und deren Transparenz ein wichtiges Thema bei den Gründern und Geschäftsführern.

Laut einer Marktstudie des anbieterunabhängigen Onlineportals Robo-Advisor.de aus dem laufenden Jahr, sind Robo-Advisor in Deutschland im Schnitt bis zu 144% teurer als in den USA.

Im letzten Teil dieser dreiteiligen Serie diskutieren fünf Gründer und Geschäftsführer von führenden deutschen Robo-Advisorn, ob sie in Zukunft Preise senken und Kostenmodelle anpassen müssen, um sich auf dem deutschen Markt durchzusetzen.

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Erik Podzuweit, Scalable Capital

Ein transparentes Gebührenmodell ist wichtig

„Ein Punkt ist ein transparentes Gebührenmodell. Die meisten Anbieter arbeiten heute bereits mit einer äußerst fairen Pauschalgebühr, die sich auf die Anlagesumme bezieht und monatlich abgerechnet wird. Weniger transparent sind zusätzliche Performance-Gebühren oder eine fixe Mindestgebühr. Diese können mitunter einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten ausmachen.“

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Oliver Vins, Vaamo

Preise sinken mit steigendem Volumen

„Die Preise sind heute bei bei den Robo-Advisor schon sehr gering. Man muss berücksichtigen, dass bei den meisten Anbietern die Service-Gebühr ja auch schon Depot- und Transaktionskosten abdeckt. Die Angebote sind damit schon um ein Vielfaches günstiger als bei Banken und Sparkassen. Aufgrund der hohen regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen fallen auf der anderen Seite tatsächliche Kosten an, die abgedeckt werden müssen. Auf dem niedrigen Kostenniveau ist es für Kunden dann auch entscheidender, dass die Qualität des Angebots stimmt. Langfristig ist aber zu erwarten, dass die Preise mit steigenden Volumen nochmal etwas sinken werden – da muss man nur in die USA schauen.“

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Christian Schneider-Sickert, Liqid

Günstiger als Offline-Wettbewerber

„Wer bei der Geldanlage auf ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhältnis setzt und dabei stets die anfallenden Kosten im Auge behält, kann mit einigem Recht davon ausgehen, dass er langfristig zu den Gewinnern zählen wird. Gebühren & Co. sind bei vielen Geldanlagen aber der Renditekiller Nummer eins – vor allem in Niedrigzinszeiten.

Bei der Kostenreduzierung sind zumindest die mittlerweile bereits etablierten digitalen Vermögensverwalter dem traditionellen Offline-Wettbewerb weit voraus. Im Jahr 2016 haben wir bei Liqid in unseren Echtgeldportfolios den Marktdurchschnitt der deutschen Vermögensverwalter und Privatbanken bis um den Faktor 3,6 geschlagen. Das lag unter anderem auch an unserer sehr schlanken Kostenstruktur, sowohl bei unserer All-in-Verwaltungsgebühr, als auch bei den eingesetzten Instrumenten.“

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Lars Reiner, Ginmon

High-Watermark Prinzip als faire Lösung

„Mit einer Grundgebühr von gerade einmal 0,39% gehört Ginmon bereits zu den günstigsten deutschen Robo-Advisorn. Dafür beteiligen wir uns mit 10% am Erfolg nach dem High-Watermark Prinzip. Die Kunden honorieren diese faire Lösung, erkennbar auch am BankingCheck-Award, den Ginmon letztes Jahr erhielt und auf Kundenbewertungen basiert.“

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Rudolf Geyer, Ebase

Prozesskosten müssen auf ein Minimun reduziert werden

„Nein, die Kostenmodelle müssen nicht angepasst werden, da die Modelle ohnehin schon mit deutlich geringeren Preisen an den Markt gingen – oftmals auch als attraktive All-in-fee-Modelle. Für alle Beteiligten wird es vielmehr eine ständige Aufgabe werden, den Gesamtprozess der Wertschöpfung aller Beteiligten soweit als möglich zu digitalisieren, um die Prozesskosten auf ein Minimum zu reduzieren und noch eine auskömmliche Margen zu erzielen sowie die Kennzahlen des jeweiligen Business Cases zu erreichen.“

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