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Offene Publikumsfonds im März: BlackRock verliert und LBBW AM vor Flossbach von Storch

Offene Publikumsfonds im März: BlackRock verliert und LBBW AM vor Flossbach von Storch

Mit einem Nettomittelaufkommen im März dieses Jahres in Höhe von minus €1,8 Milliarden verzeichnet der Fonds-Riese BlackRock mit Abstand die größten Abflüsse bei den Vermögensgegenständen. Diese Netto-Mittelabflüsse stehen in einem deutlichen Verhältnis zu den entsprechenden Zahlen des Unternehmens im laufenden Jahr - von Januar bis März dieses Jahres verzeichnet BlackRock verwaltete Werte in Höhe von €1,08 Milliarden. So markiert der März einen deutlichen Einschnitt. Das geht aus aktuellen Zahlen des BVI hervor.

Ein weniger eindeutiges Bild ergibt sich im März bei der Deutsche AM Gruppe, beziehungsweise DWS. Die Gruppe verzeichnet in diesem Monat insgesamt ebenfalls in Summe Mittelabflüsse von rund €620,4 Millionen. Hieraus ergeben sich allerdings Zuflüsse der Mittel von €997,7 Millionen für die Deutsche Asset Management International und deutliche minus €1,6 Milliarden für die Deutsche Asset Management Investment.

Insgesamt ist das Jahr des DWS-Börsengangs bisher laut den Zahlen des BVI durchwachsen verlaufen. Die gemanagten Nettomittelaufkommen von Januar bis März liegen bei minus €1,7 Milliarden. 

Eindeutig positive Zahlen basierend auf der BVI-Investmentstatistik ergeben sich im März 2018 für Amundi Deutschland und die Union Investment Gruppe. Hier liegen die gemanagten Netto-Mittelaufkommen für den Monat bei €359,9 Millionen beziehungsweise €207,9 Millionen. Beide Asset Manager schreiben im Bereich der offenen Publikumsfonds im laufenden Jahr Nettomittelzuflüsse - Amundi mit €574,1 Millionen (Bereichs-Bestand insgesamt rund €18 Milliarden) und die Union Investment Gruppe mit €2,3 Milliarden (Bereichs-Bestand insgesamt rund €146 Milliarden).

Neuaufstellung im Mittelfeld

Im Mittelfeld der BVI-Statistik überholt LBBW AM von Februar auf März den Kölner Vermögensverwalter Flossbach von Storch - im März verfügt der Stuttgarter Asset Manager der LBBW über €83,4 Millionen gemanagte Netto-Mittelaufkommen; Flossbach von Storch muss mit der Hälfte zufrieden sein, rund €40,8 Millionen. Ein Grund dafür könnte der Start der Kooperation mit der von Lutz Röhmeyer gegründeten Fonds-Boutique Capitulum sein.

Über das laufende Jahr hinweg kann Flossbach von Storch jedoch mit einem Bestand von insgesamt €23 Milliarden in offenen Publikumsfonds mehr einsammeln als LBBW AM (Bestand: €6,4 Milliarden). Die Zuflüsse innerhalb der drei Monate in den entsprechenden Produkten liegen bei €357 Millionen (LBBW AM) und €577 Millionen (FvS). 

In Summe verwalten alle Anbieter für den deutschen Markt in offenen Publikumsfonds ein Netto-Fondsvermögen in Höhe von €798 Milliarden.

Im Monat März dieses Jahres flossen hieraus in Summe aller Asset Manager rund €2,6 Milliarden Mittel ab. Eine Verschlechterung zum Vormonat, mit gemanagten Netto-Mittelaufkommen von rund €1 Milliarde. 

Auf das laufende Jahr ergibt sich eine Summe der entsprechenden Netto-Mittelaufkommen in Höhe von etwa €8,5 Milliarden innerhalb der Branche.

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