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Ökoworld-Fondsmanager: „Deutschen Autobauern fällt es schwer, Konzepte anzupassen“

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Ökoworld-Fondsmanager: „Deutschen Autobauern fällt es schwer, Konzepte anzupassen“

Weil klassische Autobauer in Deutschland eine große Tradition haben, fällt es ihnen schwer, ihre bisherigen Konzepte anzupassen und sich zu verändern. „Das ermöglicht kleinen Unternehmen natürlich Chancen. Diese stoßen in die Nische und setzen die klassischen Autobauer beim Thema E-Mobilität unter Druck“, erklärt Alexander Mozer, Chief Investment Officer bei Ökoworld, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Mozer, der auch Manager des OekoWorld OekoVision Classic-Fonds ist, setzt deswegen in dieser Strategie auf E-Mobilität. 6% des Fonds-Vermögens sind in diesen Sektor investiert.

„Die Mobilität der Zukunft umfasst neben den alternativen Antriebsformen wie Elektromobilität die weiteren strategischen Geschäftsfelder wie Digitalisierung, autonomes Fahren sowie Car-Sharing und Flottenmanagement. Folglich ist eine zunehmende Verzahnung zwischen der IT-Industrie und den Automobilproduzenten festzustellen“, so Mozer.

Deswegen spiele beispielsweise der US-amerikanische Chip-Hersteller Nvidia eine große Rolle im fast €600 Millionen großen Fonds und ist mit 3,81% die größte Fonds-Position. „Vielen Investoren ist das Unternehmen bekannt für Grafikprozessoren im PC-Gaming, doch die neuen Geschäftsfelder sind neben Datacenter vor allem der Bereich Automotive wie digitale Cockpits und Infotainment“. 

Der Bereich Automotive sei zuletzt um 60% gegenüber dem Vorjahr gewachsen und habe die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen. Nvidia gehört mit einem Kurszuwachs von über 180% im Jahr 2016 zu den Top-Performern im Fonds.

Tesla wurde aus Fonds entfernt

Unlängst aus dem Portfolio des Fonds entfernt wurde Tesla. Dort wurden Probleme bei der Corporate Governance von einem Unternehmen des Tesla-Gründers Elon Musk ausgemacht.

„Die Firma SolarCity hatte eine schwierige Geschäftslage und Probleme. Dann wurde sie mit Tesla kombiniert beziehungsweise von Tesla übernommen. Dort sehen wir eine Überschneidung von Interessen und haben deswegen unsere Tesla-Position von 0,5% aus dem Portfolio genommen“, erklärt Mozer.

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