In Anbetracht der bereits seit neun Jahren andauernden Aufwärtsphase fällt es Peter E. Huber, Vorstand der StarCapital, schwer einen guten Zeitpunkt zum Erwerb von Aktien auszumachen.

Huber, der nach 18 Jahren das Fondsmanagement an Manfred Schlumberger und sein Aktienteam übergeben wird, hält diesen Stabwechsel für viele Anleger auch als eine Gelegenheit zum Neueinstieg - die bewährte Anlagestrategie etwa des StarCapital Starpoint A - EUR werde beibehalten.

Bereits Anfang des Jahres hatte Huber bekanntgegeben, dass er im Laufe des Jahres aus dem aktiven Geschäft der StarCapital ausscheiden werde, um den Übergang an Manfred Schlumberger vorzubereiten.

„Die Anleger sind angesichts der krisenhaften Weltlage eher verunsichert und es ist noch viel Liquidität an der Seitenlinie geparkt“, so Huber in seinem aktuellen StarInvest-Marktkommentar. Nach den Berechnungen der StarCapital sei jedoch zu erwarten, dass sich der DAX über die nächsten zehn Jahre mehr als verdoppeln dürfte und Zinsen von 0,3% bei zehnjährigen Bundesanleihen keine Alternative darstellen.

Aktien sollte man kaufen, wenn man das Geld dazu hat

„Anleger neigen eher dazu, in Euphoriephasen zu kaufen und in Paniksitutationen zu verkaufen“, gibt Huber zu bedenken. Doch diese prozyklische Handlungsweise führe zu deutlich unterdurchschnittlichen und somit äußerst unbefriedigenden Anlageergebnissen. 

Denn feststeht, Wirtschaft- und Börsenkrisen lassen sich in der Regel nicht vorhersehen. „Auch wenn man hinterher oft der Meinung ist, dass es ja fast zwangsläufig so kommen musste, - in der Behavioral Finance Fachsprache nennt man diese Phänomen ‚Hindsight Bias‘.“ Gleichzeitig lasse sich eine Phase der Kurseinbrüche jedoch wunderbar nutzen, um Aktien auf niedrigem Niveau günstig nachzukaufen.

Der StarCapital Starpoint erreichte in den vergangenen fünf Jahren, bis Ende April 2018, eine Performance von 69,4% und belegt entsprechend den 100. von 589 Rängen im Citywire-Sektor Aktien - Global.