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Preiskampf bei ETFs: Xtrackers, Vanguard und VanEck diskutieren Senkung der Kosten

Laut ETFGI flossen im Jahr 2018 bis Ende April rund €25 Milliarden neue Gelder in den europäischen ETF/ETP-Markt, der ein Gesamtvolumen von über €700 Milliarden erreicht hat.

Fee-Wars in der ETF-Branche?

Preiskampf und Kostendruck in der ETF-Branche: Immer mehr Anbieter senken die laufenden Kosten, was den Kunden zugute kommt. Citywire Deutschland hat drei Anbieter gefragt, was hierfür die Hintergründe sind und wie viel Spielraum es noch gibt? So wirkt sich das steigende Volumen des zuflussreichen ETF-Marktes auf die Kostenstruktur der einzelnen Produkte aus.

Zunehmend treten jedoch auch neue Anbieter auf den europäischen Markt, so hat Mitte Juni Goldman Sachs Asset Management (GSAM) sein ETF-Geschäft angekündigt. Drei ETF-Anbieter diskutieren im Folgenden die Senkung der Kosten bei ihren Produkten.

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Fee-Wars in der ETF-Branche?

Preiskampf und Kostendruck in der ETF-Branche: Immer mehr Anbieter senken die laufenden Kosten, was den Kunden zugute kommt. Citywire Deutschland hat drei Anbieter gefragt, was hierfür die Hintergründe sind und wie viel Spielraum es noch gibt? So wirkt sich das steigende Volumen des zuflussreichen ETF-Marktes auf die Kostenstruktur der einzelnen Produkte aus.

Zunehmend treten jedoch auch neue Anbieter auf den europäischen Markt, so hat Mitte Juni Goldman Sachs Asset Management (GSAM) sein ETF-Geschäft angekündigt. Drei ETF-Anbieter diskutieren im Folgenden die Senkung der Kosten bei ihren Produkten.

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Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive für Europa und Asien bei DWS (Xtrackers)

Günstige Konditionen sind nur ein Teil des Gesamtpakets

„Bei der Diskussion um Gebührensenkungen in der ETF-Branche ist es aus unserer Sicht wichtig, nach Ursache und Wirkung zu unterscheiden. Es ist unser Ziel, Kostenvorteile stets an unsere Anleger weiterzugeben. Dies tritt aber vor allem dann ein, wenn wir Skaleneffekte aufgrund eines deutlich gestiegenen Fondsvolumens erzielen können. Nur dann ist eine Gebührensenkung nachhaltig positiv für den Kunden.

Die gestiegenen Assets in unserer Xtrackers ETF-Palette sind auch der wichtigste Grund für die bisher durchgeführten Gebührensenkungen. Im Frühjahr 2017 haben wir bei zahlreichen ETFs die jährlichen Pauschalgebühren gesenkt. Im April 2018 wurde die jährliche Pauschalgebühr bei ETFs auf US-Staatsanleihen, gesenkt. Steigen die Volumen weiterhin, kann sich in Zukunft weiterer Spielraum für Anpassungen ergeben. 

Insgesamt zählen Xtrackers ETFs, und hier vor allem unser Angebot an Core ETFs, in Bezug auf die jährlichen Pauschalgebühren zu den attraktivsten Angeboten im Markt. Dabei muss betont werden, dass günstige Konditionen nur ein Teil des Gesamtpakets sein können. Ebenso wichtig sind ein repräsentativer unterliegender Index und eine hohe Liquidität, damit der ETF auch effizient gehandelt werden kann.“

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Sebastian Külps, Head of Business Development Germany bei Vanguard

Ständige Kostenreduzierung

„Sinkende Kosten sind eine positive Nachricht für Anleger. Vanguard zielt darauf ab, dauerhafte, kostengünstige und skalierbare ETFs anzubieten, die auf die Erfüllung der langfristigen Bedürfnisse eines weitgefassten Kundenspektrums zugeschnitten sind.

Auch weiterhin werden wir steigende Fondsvolumina und die daraus resultierenden Effizienzsteigerungen dazu nutzen, die Kosten zu senken. Basierend auf diesem Kreislauf reduziert Vanguard die Kosten bei der Kapitalanlage nicht erst seit Ausbruch der jüngsten ‚Fee Wars‘, sondern bereits über einen Zeitraum von mehr als 40 Jahren.“

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Dominik Schmaus, Produktmanager bei VanEck Europe

Günstig ist nicht gleich besser

„Eine niedrige Managementgebühr ist nicht zwangslaufend das ausschlaggebende, oft aber immer noch das dominierende Kriterium bei der ETF-Auswahl, wenn vergleichbare Konkurrenzprodukte existieren. Gerade für Produkte auf Standardindizes sind die Kosten stark gesunken. Bei solchen Produkten ist fraglich, ob noch weiterer Spielraum besteht, da ETF-Anbieter auch Lizenzgebühren an Indexanbieter zahlen.

Das Fondsvolumen ist für die Kostenstruktur eines ETFs mit entscheidend. Ein entsprechend hohes Volumen ermöglicht Skaleneffekte und gibt wiederum Spielraum für Kostensenkungen. Einen interessanten Ansatz bieten hier ETFs mit einer Gebührenstaffelung: Die Gebühr reduziert sich in mehreren Schritten, sobald sich das Fondsvolumen um eine bestimmte Schwelle erhöht.

Andererseits werden bei innovativen Strategien mit Mehrwert eine höhere Gebühr vom Markt angenommen, da neben dem Preis noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Die Tracking Difference von Smart Beta ETFs beispielsweise verdeutlicht, dass günstig nicht gleich besser ist.“

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