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Rheinländischer Vermögensverwalter gibt 32er Lizenz wegen „Ungerechtigkeit“ durch MiFID II zurück

Rheinländischer Vermögensverwalter gibt 32er Lizenz wegen „Ungerechtigkeit“ durch MiFID II zurück

Die Incam aus Neuss hat die 32er-Lizenz der BaFin wegen des verstärkten regulatorischen Aufwandes und Vertriebsschranken durch MiFID II abgegeben. Das hat Citywire Deutschland in Erfahrung gebracht.

„Wir arbeiten unter dem § 34f und § 34d der Gewerbeordnung weiter. Der Großteil unserer Kunden wurde sowieso von uns ohne Vermögensverwaltungsmandat betreut. Hier ist die Umwandlung abgeschlossen beziehungsweise wurden die Mandate weitergegeben“, so Jörg Urlaub, Vorstand der Incam, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Unter MiFID II würden kleine Anbieter gegenüber den Banken benachteiligt werden. „Das ist eine Ungerechtigkeit! So wäre es für uns nun unmöglich gewesen eigene Vermittler für den Vertrieb anzubinden“, sagt Urlaub.

Diese hätten eine eigene 32er-Lizenz gebraucht oder ein Haftungsdach: ein gewaltiger Aufwand. Ohne Vertriebsanbindung sei es jedoch schwierig das Geschäft erfolgreich zu betreiben. „Nun fühlen wir uns besser aufgestellt.“

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