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Sal. Oppenheim wird aufgelöst und in Deutsche AM integriert

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Sal. Oppenheim wird aufgelöst und in Deutsche AM integriert

Die Deutsche Bank werde das Geschäft der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim in den Gesamtkonzern integrieren und die Marke Sal. Oppenheim nicht weiter betreiben. Das gab das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung bekannt.

Die Vermögenskunden der Sal. Oppenheim sollen in Zukunft aus dem Wealth Management der Deutschen Bank betreut werden. Die Vermögensverwaltung beziehungsweise das Asset Management von Sal. Oppenheim gehe mit seiner quantitativen Investmentexpertise in der Deutschen Asset Management auf.

Nach Abschluss der Integration der Geschäftsbereiche werde die Deutsche Bank die Marke Sal. Oppenheim nicht weiter betreiben. Die Deutsche Oppenheim Family Office werde weiter als eigenständiges Family Office bestehen bleiben.

Es sei geplant, möglichst vielen Mitarbeitern im Wealth Management eine berufliche Perspektive im Deutsche-Bank-Konzern zu geben. Die Mitarbeiter des Asset Management von Sal. Oppenheim werden auf die Betriebsstätte der Deutsche AM International in Köln übertragen.

In Bezug auf das Berichtswesen ist das Vermögensverwaltungsgeschäft von Sal. Oppenheim bereits Teil der Deutschen AM. Die rechtliche und operative Integration dieser Vermögensverwaltung sei für das 1. Quartal 2018 geplant, während die Integration im Geschäft mit Vermögenskunden im Laufe des Jahres 2018 erfolgen werde.

„Dieser Schritt ist uns sehr schwer gefallen. Letztendlich ließ die Ertragssituation uns aber keine andere Wahl. Mit der Integration schaffen wir Vorteile, indem wir die Kompetenz beider Häuser bündeln und so unseren Kunden die bestmögliche Betreuung zukommen lassen“, erklärt Christian Sewing, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank.

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