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Schupp sieht Deutsche Bank nach Kapitalerhöhung und Strategieanpassung „attraktiver als UniCredit“

Schupp sieht Deutsche Bank nach Kapitalerhöhung und Strategieanpassung „attraktiver als UniCredit“

Fondsmanager Hans-Peter Schupp begrüßt den Beschluss der Deutschen Bank zur Anpassung ihrer Strategie und zur Kapitalerhöhung. „Durch die Kapitalerhöhung erwarte ich langfristig mehr Chancen als Risiken“, erklärt er auf Anfrage von Citywire Deutschland.

In seinem mehr als €500 Millionen großen Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland-Fonds hat Schupp Ende Februar 3,7% in die Deutsche Bank investiert. Damit ist das deutsche Bankhaus die zehntgrößte Position seines Fonds.

Die geplante Kapitalerhöhung von bis zu €8 Milliarden sieht Schupp anders als viele Anleger nicht so kritisch. Nach Bekanntwerden der anvisierten Kapitalerhöhung und Strategieanpassung fiel der Aktienkurs der Deutschen Bank von €19,55 auf €18,02 pro Papier.

Doch Schupp bleibt optimistisch: „Bei einer Kapitalerhöhung von bis zu €8 Milliarden bei einem Ausgangskurs von €19 pro Aktie ist eine Verwässerung der Marktkapitalisierung zwar vorhanden, aber nicht so groß und keine Katastrophe“, so Schupp.

Börsengang von Deutsche AM

Neben der Kapitalerhöhung soll auch die Strategie der Bank angepasst werden. Das Bankhaus will eine deutlich stärkere Position auf dem Heimatmarkt Deutschland einnehmen und weltweit zeigen Präsenz mit der Unternehmens- und Investmentbank, im Geschäft mit vermögenden Privatkunden (Wealth Management) und der Vermögensverwaltung (Asset Management).

Bis zu €2 Milliarden an zusätzlichem Kapitaleffekt sind durch Veräußerungen sowie den Börsengang eines Minderheitsanteils der Deutschen Asset Management innerhalb der nächsten zwei Jahre geplant.

„Am Ende der Strategieanpassung und der Kapitalerhöhung haben wir meiner Meinung nach eine vernünftig kapitalisierte Bank, die beispielsweise attraktiver als die UniCredit ist“, schließt Schupp.

Der Fidecum SICAV - Contrarian Value Euroland-Fonds erzielte in den vergangenen drei Jahren bis Ende Januar eine Wertsteigerung von 24,9% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt des Citywire-Sektors Aktien Eurozone erreichte im selben Zeitraum eine Wertsteigerung von 19%.

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