Nach Lars Jaeger, Fondsmanager des GAM Systematic Alternative Risk Premia-Fonds, sind immer mehr Anleger der Auffassung, dass man mit alternativen Risikoprämien attraktive Renditen erzielen könne und diese in jedes Portfolio gehören.

Die Diversifikationseigenschaften spielen dabei eine wichtige und unterstützende Rolle. Alternative Risikoprämien bieten Jaeger zufolge eine zielgerichtete Diversifikation in unkorrelierte Renditequellen mit vollständiger Transparenz, täglicher Liquidität und niedrigen Kosten.

„Viele Anleger sind inzwischen zu der Erkenntnis gelangt, dass sie in ihrer Hedgefonds-Allokation bisher bereitwillig eine Gebühr für ein vermeintliches Alpha gezahlt haben, das tatsächlich nicht viel mehr als ein verstecktes Beta war“, so Jaeger.

Zudem könne ein Portfolio, welches die Strategie der alternativen Risikoprämien verfolge, von einem klaren Markt-Momentum und einem Fokus auf werthaltigen Anlagen profitieren. In nicht-turbulenten Märkten könne sich ausserdem eine Carry-Strategie bewähren. 

„Wir versuchen nicht, taktisches Market-Timing zu praktizieren, indem wir etwa Positionen aufgrund ihrer wahrgenommenen Attraktivität zu einem bestimmten Zeitpunkt über- oder untergewichten.“ Jaeger sei sich sicher, dass Risikoprämien als Anlagekonzept in Zukunft noch an Popularität zulegen werden.

Der GAM Systematic Alternative Risk Premia-Fonds erreichte über die vergangenen drei Jahre bis zum 31. März 2017 eine Performance von 9,4% auf Euro-Basis und erreicht damit im Citywire-Sektor Alternative Ucits den elften von 31 Rängen. Der Sektor-Durchschnitt in diesem Zeitraum liegt bei einer Wertsteigerung von 6,1%.