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Schwellenländer-Experte von PIMCO setzt auf lokale Währungen

Schwellenländer-Experte von PIMCO setzt auf lokale Währungen

Der Schwellenländer-Experte und PIMCO-Fondsmanager Yacov Arnopolin setzt aufgrund guter Fundamentaldaten und des Nachholbedarfs von Schwellenländer-Währungen auf lokale Währungen. „Ich sehe Schwellenländer-Anleihen als Alpha-Treiber für das Portfolio. Dabei halten wir momentan vor allem lokale Währungen für attraktiv“, erklärt Arnopolin im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Arnopolin arbeitet für PIMCO aus London und ist unter anderem für die Fonds PIMCO GIS Emerging Markets Bond, PIMCO GIS Socially Responsible EM Bond und PIMCO GIS Emerging Markets Corp Bond verantwortlich.

„Nach der Rallye bei Schwellenländern und enormen Zuflüssen in den vergangenen Monaten sind wir gegenüber Schwellenländer-Anleihen etwas vorsichtiger geworden“, so Arnopolin. Allerdings müsse man auch sagen, dass das Rendite-/Risikoprofil gegenüber den entwickelten Märkten weiterhin deutlich besser sei.

„Die Bewertungen bei Schwellenländer-Anleihen sind dabei nicht mehr so herausragend wie vor eineinhalb Jahren, aber aufgrund der durchaus guten fundamentalen Daten trotzdem weiterhin relativ attraktiv“, zeigt sich der Fondsmanager optimistisch für Schwellenländer-Investments.

Der PIMCO GIS Emerging Markets Bond-Fonds, den Arnopolin gemeinsam mit Francesc Balcells und Michael Gomez verwaltet, erzielte über die vergangenen zehn Jahre bis Ende Juli 2017 eine Wertsteigerung von 81,5% auf Euro-Basis. Der Durchschnitt des Citywire-Sektors Anleihen - Schwellenländer (Harte Währung) erzielte im selben Zeitraum eine Wertsteigerung von 67,9%.

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