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Spitzen-Fonds für Deutschland-Aktien profitiert von Übergewicht bei Autobauern

Spitzen-Fonds für Deutschland-Aktien profitiert von Übergewicht bei Autobauern

Aufgrund eines sich stabilisierenden Absatzes für Autos in den USA und China sowie eines wachsenden Absatzes in Südeuropa hält Georg Geiger, Fondsmanager des Value - Holdings Capital Partners-Fonds, ein Übergewicht in diesem Sektor.

Insgesamt hat er 20,5%  seines Fonds-Volumens in den Autobauer-Sektor investiert. Im Gegensatz besitzt der DAX ein Exposure von 15,3% in Autobauer.

„Ich bin optimistisch für Autobauer in 2017 gestimmt. Die Branche liefert generell ein gutes Wachstum. Wir rechnen nicht mit einem Boom, aber wenn Investoren davon überzeugt werden, dass sich die Autobranche nicht in einer Rezession befindet, wird auch wieder mehr Geld dort hinein fließen“, so Geiger im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Dank Autobranche zum Spitzenplatz

Das Übergewicht wurde bereits Anfang 2016 aufgebaut als die Einstiegspreise bei Autobauern und Autozulieferern durch die Sorgen um einen schwächelnden chinesischen Automarkt günstig waren. 

Von diesem Übergewicht profitiert der Fonds, der ebenfalls von Roland Könen verwaltet wird, innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Von Ende Dezember 2015 bis Ende Dezember 2016 erzielte Geigers Fonds eine Wertsteigerung von 10,4% auf Euro-Basis.

Mit dieser Performance sichert sich der Fonds den zweiten von insgesamt 64 Plätzen im Citywire-Sektor für Deutschland-Aktien. Damit liegt Geiger in diesem Zeitraum noch vor Aktien-Star Tim Albrecht von Deutsche Asset Management, der mit seinem DWS Deutschland LC-Fonds eine Wertsteigerung von 7,5% erzielte.

BMW und Daimler im Fokus

So hat Geiger 5,1% seines Fonds in Daimler angelegt. Der Autobauer liegt in seiner Allokation auf Platz 5 und ist die höchste Position des Automobilsektors. „Daimler ist aufgrund der Bewertung und des Modellzyklus attraktiv und besitzt meiner Meinung nach ein starkes Momentum.“ Die Daimler-Aktie stieg innerhalb der vergangenen zwölf Monate bis zum 18. Januar 2017 um 8,4%.

Dicht dahinter steht sein Investment in BMW mit 4,7% des Fonds-Volumens. Auch wenn der Aktienkurs von BMW nicht oder nur wenig steigen sollte, im Jahr 2017 werde diese Aktie dennoch eine stabile Dividendenrendite liefern, so Geiger.

„Außerdem weist BMW eine erstaunliche Stabilität bei der Gewinnmarge des Unternehmens sowie bei der Entwicklung von neuen Modellen auf. Auch in Hinblick auf die neuen Themen wie autonomes Fahren und Elektroautos befindet sich BMW auf dem richtigen Weg.“ Die BMW-Aktie stieg innerhalb der vergangenen zwölf Monate bis zum 18. Januar 2017 um 10,7%.

Gleichzeitig rät er von Investments in den großen Autohersteller aus Wolfsburg ab: „Volkswagen hechelt meiner Meinung nach technologisch den anderen Autobauern hinterher. Zudem ist das Risiko aufgrund der Zahlungen für die Abgas-Affäre nicht abschätzbar. Deswegen meiden wir Investments in VW.“ Trotz dieser Entwicklungen verzeichnete die Aktie des größten deutschen Autobauers innerhalb der vergangenen zwölf Monate bis zum 18. Januar 2017 eine Wertsteigerung von 32,6%.

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