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Synergetische Megatrends: Credit Suisse und Pictet Fondsmanager über Roboter, Sicherheit und Biotech

Synergetische Megatrends: Credit Suisse und Pictet Fondsmanager über Roboter, Sicherheit und Biotech

Verstärkte Automatisierung, ein steigendes Sicherheitsbedürfnis und eine immer höhere Lebenserwartung sind drei Megatrends, welche wechselwirkend ineinandergreifen und Chancen für Investoren allein und diversifiziert bieten. Zwei Fondsmanager von Themenfonds beleuchten die Potentiale. 

„Die Automatisierung und mit ihr die Robotik stellen neuen Anforderungen an die Sicherheit. Und umgekehrt, benötigen moderne Sicherheitssysteme eine hochentwickelte Automatisierung zur effizienten Betreibung. Roboter verändern unsere Welt und machen sie jeden Tag ein wenig besser“, erklärt Patrick Kolb, leitender Fondsmanager des Credit Suisse (Lux) Global Security Equity Fonds und des Credit Suisse (Lux) Global Robotics Equity Fonds.

In Japan nehme etwa aufgrund der demografischen Entwicklung der Bedarf an Pflege schnell zu. Roboter sollen hier mitwirken - sie sind in der Pflege nützlich und könnten auf Dauer die Kosten der Kranken- und Pflegeversicherung senken.

„Die immer längere Lebenserwartung der Menschen ist ein Resultat des medizinischen Fortschritts, schafft aber auch neue Therapieherausforderungen. Damit spielen die Megatrends der Alterung der Gesellschaft, aber auch die technologische Entwicklung und die Individualisierung der Medizin eine entscheidende Rolle für die Innovationskraft der Biotechnologie“, erläutert Tazio Storni, Fondsmanager des Pictet-Health-P Fonds.

Die durschnittliche Lebenserwartung steigt auch mit dem Einsatz von Robotern. Kolb sagt, dass sie nicht nur die Produktivität erhöhen. Sie würden gefährliche Aufgaben abnehmen und unsere Lebensqualität steigern.

Investittionschancen bei Automatisierung, Sicherheit und Biotech

„Biotechunternehmen sind der innovativste Teil der Pharmabranche. Ein stark fragmentierter Markt mit mehr als 250 investierbaren Unternehmen und mehr als €630 Milliarden an Marktwert. Die derzeitigen Bewertungen reflektieren das Wachstumspotenzial noch nicht. Zwar ist das Anlagesegment traditionell volatil, wir befinden uns aber am Beginn eines neuen Zyklus“, so Storni.

Kolb sieht bei seinem Global Robotics Equity Themenfonds vielfältige Möglichkeiten: „Wir investieren ausschließlich in die Bereiche Robotik, Automatisierung und künstliche Intelligenz, für die wir drei Sub-Themen definiert haben: Steigerung der Produktivität, Verbesserung der Lebensqualität und Durchführung gefährlicher Aufgaben.“

Beim Global Security Equity Fonds lauten die Sub-Themen: IT-Sicherheit, Verbrechensprävention, Gesundheitsschutz, Umwelt- und Transportsicherheit. „Wir investieren nur in ‚Pure-Players‘, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes in den jeweiligen Bereichen erzielen. Dadurch überwiegen in den Fonds die Aktien kleinerer und mittlerer Firmen, welche volatiler und weniger liquide als Large Caps sind.“

Hierbei könne, laut Kolb, die Konzentration der Portfolios zu Risiken bezüglich Branchen oder Regionen führen, deshalb sei bei beiden Themen ein langfristiger Investitionsfokus von sieben bis zehn Jahren essentiell.

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