Steve Eisman, durch seine Vorhersage der vergangenen Finanzkrise bekannt und durch den entsprechenden Short auf Banken reich geworden, rät dazu die Deutsche Bank zu shorten.

„Die Deutsche Bank ist eine Problembank und hat Probleme mit der Profitabilität“, sagt Eisman in einem Bloomberg Interview in Hongkong. Zudem werde die Deutsche Bank im nächsten Jahr eine Kapitalerhöhung durchführen müssen.

Insgesamt müsse die Deutsche Bank ihre Belegschaft „massiv reduzieren“ und die Firma als ganzes „dramatisch verkleinert“ werden, so Eisman.

Seine konkrete Positionierung gegenüber der Deutschen Bank gibt Eisman allerdings nicht bekannt.

Eisman gründete 2012 seinen eigenen Hedgefonds Emrys Partners. Seit 2015 ist er allerdings wieder Fondsmanager bei Neuberger Berman.

Value-Investor Hans-Peter Schupp sieht hingegen Chancen für Investments in die Deutsche Bank. In den vergangenen Monaten hat Schupp, der bei Citywire mit einem Rating von + ausgezeichnet ist, seine Positionierung bei der Deutschen Bank sukzessive erhöht. Zuletzt im Laufe des April auf 6,5% des Fidecum Contrarian Value Euroland-Fonds.

Die Aktien der Deutschen Bank haben in den vergangenen zwölf Monaten 33% verloren - die zweitschlechteste Performance des MSCI Euro Index.