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Thomas Romig ist skeptisch gegenüber Aktien und sucht Verstärkung für Multi-Asset-Team

Thomas Romig ist skeptisch gegenüber Aktien und sucht Verstärkung für Multi-Asset-Team

Der Multi-Asset-Experte Thomas Romig ist für 2018 skeptisch gegenüber Aktien gestimmt und steuert das Risiko seines Assenagon I Multi Asset Protect-Fonds äußerst flexibel. Während des volatilen Jahresstarts wurde die Aktienquote teilweise von 18% auf die maximale Quote von 45% gesteuert. Derzeit liegt die Aktienquote des defensiven Multi-Asset-Fonds bei 30%.

„Für 2018 sind wir skeptischer gegenüber Aktien. Circa 50% des Aktien-Portfolios wird dabei über Derivate gesteuert und circa 50% durch Zielfonds. So sind wir flexibel in der Allokation und können auch das Risiko aktiv steuern. Derzeit setzen wir auf der Aktienseite vermehrt auf Small- und Micro-Caps“, sagt Romig im Gespräch mit Citywire Deutschland

Ein Fonds den Romig für die Small- und Micro-Cap-Ebene fokussiert ist der Allianz European Micro Cap, der von möglichen Übernahmeaktivitäten größerer Wettbewerber profitiere.

Neue Portfoliomanager in Frankfurt gesucht

Neben der aktiven Steuerung des Risikos auf der Aktienseite spielt auch der Baustein Liquid Alternatives eine zentrale Rolle für Romig und sein Multi-Asset-Team.

„Derzeit sind Liquid Alternatives in einem Marktumfeld von niedrigen aber wohl leicht steigenden Zinsen, sowie immer weiter korrelierenden Assetklassen sehr attraktiv. Vor allem auf der Risikoseite. Deswegen suchen wir vermehrt Chancen in Nischenmärkten und bei Liquid Alternatives“, so Romig, Head of Multi Asset bei Assenagon Asset Management. 

Derzeit ist der Liqid-Alternative-Baustein im Portfolio mit 40% gewichtet. Die Schwankungsbreite beträgt dort zwischen 30 und 45% und ist damit auch vermutlich am Maximum.

Derzeit verwaltet das Multi-Asset-Team von Assenagon, bestehend aus drei Portfoliomanagern, Assets in Höhe von mehr als €3 Milliarden. „Wir möchten weitere Portfoliomanager für unser Multi-Asset-Team in Frankfurt gewinnen und personell wachsen. Das ist eine Reaktion auf die steigenden Assets under Management aber auch aufgrund der steigenden Komplexität der Märkte.“

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