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Trend zu höheren Kosten: Nürnberger Vermögensverwalter schließt Fonds

Trend zu höheren Kosten: Nürnberger Vermögensverwalter schließt Fonds

Der Nürnberger Vermögensverwalter Quants Vermögensmanagement schließt zum 30. November 2016 seinen Quants Multistrategy-Fonds. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber Citywire Deutschland. Grund für die Fonds-Schließung sind zu hohe Kosten für den rund €5 Millionen großen Fonds.

Der Fonds lief nach Auskunf von Quants Vermögensmanagement ursprünglich über die Frankfurter Service KAG, die von BNY Mellon übernommen wurde. BNY Mellon habe daraufhin das Kleingeschäft nicht mehr betrieben und alle Fonds unter einem Volumen von €50 Millionen gekündigt.

Angebote von anderen Fondsgesellschaften

„Darauf hin haben wir uns die Frage gestellt, ob wir mit dem Fonds umziehen sollen und haben uns Angebote von anderen Fondsgesellschaften eingeholt. Allerdings waren die Kosten schlicht und einfach zu hoch“, so Björn Burkhardt, Vorstand der Quants Vermögensmanagement, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

„Weil wir sowohl bei externen als auch eigenen Fonds auf die Kosten schauen und ein Fremdprodukt mit dieser Kostenstruktur nicht gekauft hätten, haben wir uns dazu entschlossen, unseren Fonds aufzulösen und uns auf unsere Vermögensverwaltung zu konzentrieren.“

Der Trend: „Weitere Fonds werden teurer“

Der Fonds war am 17. Dezember 2008 gestartet worden. „Damals waren die Kosten für einen eigenen Fonds geringer“, erklärkt Burkhardt. In Zukunft könnten aus seiner Sicht weitere vermögensverwaltende Fonds mit einem Volumen von rund €50 Millionen und weniger schließen.

„Der Trend, dass die Kosten für eigene vermögensverwaltende Fonds steigen, wird sich fortsetzen. Schließlich steigen die Kosten für Fondsgesellschaften ebenfalls durch die steigende Regulierung.“

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