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Warum Jupiter-Outperformer US-Aktien shortet

Warum Jupiter-Outperformer US-Aktien shortet

Trotz der jüngsten Rallye bei US-Aktien hält der Jupiter-Fondsmanager James Clunie seine größte Short-Position bei US-amerikanischen Unternehmen und führt darunter etablierte Konzerne wie Nestlé, Coca-Cola, Netflix und Tesla.

„Ein interessanter Sektor sind Glamour-Stocks, wie zum Beispiel Netflix und Tesla, auf die wir short gehen“, erläuterte Clunie im Gespräch mit Citywire Deutschland auf dem Fondsprofessionellkongress in Mannheim.

Zweifel an Glamour-Aktien

Ebenfalls biete sich eine attraktive Short-Position bei Unternehmen wie Coca-Cola und Nestlé. Denn diese weisen aus seiner Sicht geringe Volatilität und hohe Qualität, sowie Popularität mit gleichzeitiger Überbewertung und geringer Gewinnentwicklung auf. „Das Stockpicking funktioniert am besten in den USA, da der Aktienmarkt sehr teuer ist und man viele überbewertete Aktien und fragile Bilanzen findet“, betont Clunie.

Er verwaltet seit 2013 den in Großbritannen und Spanien zugelassenen Jupiter Global SICAV Fonds mit großem Erfolg. Seit Juni ist in Deutschland der Jupiter Global Absolute Return Fonds erhältlich, der auf derselben Strategie beruht.

Clunie setzt bei seinen Fonds auf eine Absolute-Return-Strategie, die auf ein Portfolio abzielt, welches unter allen Umständen im Markt robust sein soll. Daher sei es wichtig, sein Bewusstsein für das vorhandene Risiko zu stärken. „Um langfristig erfolgreiches Short-Selling zu betreiben, ist das Betrachten von großen Datenmengen enorm wichtig, um die Fähigkeiten des Fondsmanagers zu unterstützen. Auch Geduld und das Akzeptieren von Fehlern sollte man in die Strategie mit einbeziehen.“

Korrelation wichtiger als Volatilität

Wichtiger als Volatilität sei die Korrelation der Assets. Vor allem auch weil ein Absolute-Return-Fonds oft als Beimischung und Ausgleich zu weiteren Investments genutzt werden könne.

Derzeit liegt die größte Short-Position mit -6,9% im Sektor Konsumgüter und geographisch mit -22,6% in den USA. Im Sektor Financials hält Clunie die größte Long-Position mit 8,5%, sowie mit 20,8% in Großbritannien.

Mit seinem in Großbritannien und Spanien zugelassenen Absolute-Return-Fonds erzielte Clunie über einen Zeitraum von zwölf Monaten bis Ende Dezember 2016 eine Wertsteigerung von 9,6% auf Euro-Basis. Er übertrifft damit deutlich den durchschnittlichen Manager im Sektor Alternative UCITS - Long/Short-Aktien, der -0,3% erzielte. Dadurch erhielt Clunie auf der Seite Citywire Wealth Manager, der britischen Schwesterseite von Citywire Deutschland, ein Rating von +.

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