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Wie C-Quadrat mit ESG-Investments als Boutique wachsen will

Wie C-Quadrat mit ESG-Investments als Boutique wachsen will

Das Segment der ESG-Investments sei bei C-QUADRAT im vergangenen Jahr deutlich stärker gewachsen als andere Bereiche. Allerdings möchte das Unternehmen das Potential noch deutlich mehr ausschöpfen. Aktuell verwaltet C-QUADRAT im Bereich ESG und Microfinance Assets in Höhe von rund €700 Millionen. Dabei agiere der Wiener Asset Manager als flexible Boutique und wolle als solche auch weiterhin fungieren.

„Weiterhin streben wir ein Wachstum der ‚nachhaltigen Assets‘ im zweistelligen Prozentbereich an und wollen uns somit deutlich über dem Branchendurchschnitt positionieren - insbesondere wollen wir uns auch verstärkt auf die fondsgebundene Vermögensverwaltung konzentrieren und entsprechende Mandate stärken“, so Günther Kastner, Managing Partner bei C-QUADRAT, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Da durch die zunehmende Digitalisierung in nahezu allen Bereichen die Effektivität der Unternehmen insgesamt gesteigert werde, sei gleichzeitig auch zu bedenken, dass digitale Prozesse durchaus auch mehr Ressourcen einspeisen. „Für ESG-Kriterien ist es somit wichtig, dass man insbesondere die positiven Effekte unterstützt.“

Mehr Regulierung für ESG

„Werden ESG-Eigenschaften für die Portfoliokonstruktion in einer Gewichtung übernommen, wie sie auch im Ausgangsuniversum zu finden ist, dann werden die weniger vorhandenen AAA-Titel geringer gewichtet als beispielsweise A-Titel - wir verbessern unsere Portfoliokonstruktion, indem wir diese nach dem Screening nach dem Best-in-Class-Ansatz neu gewichten“, erklärt Andreas Böger, Fondsmanager des C-QUADRAT Absolute Return ESG Fund A und C-QUADRAT Gold & Resources Fund R T.

Entscheidend sei auch dass der Kapitalmarkt mit ESG-Investments die Entwicklung der Unternehmenslandschaft entscheidend beeinflussen könne - Unternehmen müssen dann umdenken. So würden auch Studien zeigen, dass Unternehmen, die nachhaltig arbeiten, häufig eine potenziell höhere Rendite erwirtschaften als ihre konventionellen Mitbewerber.

„Für die Zukunft wäre eine branchenübergreifende und europaweite Standardisierung im Bereich ESG-Investments äußerst wünschenswert und meiner Meinung nach auch notwendig“, äußert Kastner seinen klaren Standpunkt. Die Industrie habe hier noch einiges aufzuholen, wodurch sich auch das Vertrauen der Anleger verbessern dürfte.

„Ein Asset Manager, der heutzutage keine ESG-Strategien anbietet, ist nicht komplett, beziehungsweise positioniert sich nicht mehr zeitgemäß“, fügt Kastner hinzu.

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