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Wiener Investmenthaus: Warum Goldminen-Aktien ein Comeback erleben werden

Wiener Investmenthaus: Warum Goldminen-Aktien ein Comeback erleben werden

Der aktuelle Aufwind des Goldpreises und generelle Kostenstabilisierungen sollen laut Andreas Böger, Fondsmanager des C-QUADRAT Gold & Resources Fund R T, die Erträge von Goldminenunternehmen ankurbeln.

„Zwei primäre Faktoren treiben den Goldpreis: die niedrigen Realzinsen und die wahrgenommenen Risiken anderer Investments wie beispielsweise Anleihen. Aktuell unterstützt der fallende US-Dollar den Goldpreis und den gesamten Rohstoffkomplex“, so Böger im Gespräch mit Citywire Deutschland.

In den vergangenen Jahren wurden Goldminenunternehmen von Anlegern gemieden. Gerade die Kostensteigerungen des Sektors wären negativ aufgefallen und hätten zu einer Underperformance geführt.   

„Mittlerweile haben sie aber ihre Hausaufgaben gemacht: Die Konzerne haben ihre Kosten reduziert, die Risiken in den Bilanzen gesenkt und die Prozesse verbessert“, erklärt Böger und sagt, dass externe Faktoren, wie ein übermäßig steigender Ölpreis, in Zukunft nicht im gleichen Maße auf der Ausgabenseite belasten dürfte und die Kosten der bestehenden Überkapazitäten im allgemeinen Minensektor kontrollierbar bleiben würden.

Auswirkungen des höheren Goldpreises

„Die Produktionskosten in der Branche liegen aktuell bei etwa $950 pro Unze Gold nach mehr als $1.200 im Jahr 2012. Sollte der Goldpreis stabil bleiben oder gar steigen, dann könnten die Goldminenaktien aufgrund der Margenausweitung überproportional profitieren“, so Böger.

Zum Jahresbeginn 2017 lag der Goldpreis bei etwa $1.150 je Unze. Aktuell, zum 11. September 2017, steht das Gold bei etwa $1.340 je Unze.

Fonds setzt auf Mid-Caps 

Der C-Quadrat Gold & Resources Fund R T ist ein Mid-Cap Fonds, der hauptsächlich in Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von €1 bis €5 Milliarden investiert. Etwa 25% der Unternehmen im Bestand hätten eine Marktkapitalisierung von unter €1 Milliarde.

„Mittelgroße Unternehmen weisen aus unserer Sicht das beste Chance-Risiko-Verhältnis auf. Bei der Allokation achten wir auf gute fundamentale Kennzahlen, die Qualität der Vorkommen, erfahrenes Management und das politische Risiko“, so Böger.

Aktuell hat der Fonds, laut eigenen Angaben, €9 Millionen Assets under Management. „Was uns eine hohe Flexibilität in der Verlagerung bietet. Zu drei Vierteln sind wir in Goldminenaktien investiert. Die rund 22% Silberminenaktien dienen bei uns als Beimischung, um den Sektor abzubilden“, erläutert Böger.

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