Citywire - Für professionelle Investoren

Melden Sie sich an um unbeschränkten Zugriff zur Fondsmanager-Datenbank von Citywire zu bekommen. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur wenige Minuten.

Xtrackers reagiert mit Neueinstellungen auf rasantes ETF-Wachstum

Xtrackers reagiert mit Neueinstellungen auf rasantes ETF-Wachstum

Die DWS geht mit ihrer ETF-Sparte Xtrackers seit Jahren neue Wege bei Produktgestaltung, Kostensenkung und im Vertrieb. 20 Mitarbeiter wurde hier in den letzten zwölf Monaten eingestellt, um im rasant wachsenden ETF-Markt erfolgreich mitzuspielen und sich im zunehmenden Wettbewerb kundengerecht zu positionieren. 

„Kein anderer Asset Manager hat in den letzten Jahren sein Geschäftsmodell um 180 Grad gedreht, um den Kundenwünschen bestmöglich zu entsprechen. So sind wir 2007 mit synthetischen ETFs gestartet und replizieren mittlerweile bei 70% unserer Produkte den Index physisch“, sagt Simon Klein, Leiter Vertrieb Passive Investments EMEA & APAC bei DWS, im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Außerdem wurden auf breiter Front Gebühren bei Xtrackers angepasst. Seit 2017 habe man die Kosten bei 34 ETFs gesenkt und neue  Produkte gelistet, sowie Angebotslücken geschlossen.

„Hervorzuheben sind hier der Xtrackers iBoxx USD Corporate Bond Yield Plus ETF und der Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF. Ersterer vereint flexible Investments in Hochzins- (maximaler Anteil von 20%) und Investment-Grade-Anleihen. Der MSCI Emerging Markets UCITS ETF ist unser erster physisch replizierender ETF auf globale Schwellenländer und hat innerhalb eines Jahres ein Volumen von €1,1 Milliarden erreicht“, so Klein.

Um auf die starke Nachfrage auf dem deutschen Heimatmarkt zu reagieren, hat DWS die Vertriebsmannschaft im letzten Jahr um zehn Mitglieder verstärkt. Dazu kamen weitere zehn neue Vertriebskollegen für die internationalen Märkte.

Wachstumspotenziale im ETF-Markt

„Wir gehen von weiteren starken Zuflüssen in ETFs aus. Die Zahlen zeigen, dass wir hier noch am Anfang sind“, so Klein zuversichtlich. Nicht nur der europäische ETF-Gesamtmarkt wäre in den letzten zwölf Monaten – mit Nettomittelzuflüssen von 10 bis 20% je nach Assetklasse – rasant gewachsen. Auch der Marktanteil von Aktien-ETFs (12%) wachse gegenüber aktiv gemanagten Aktienfonds (88%).

„Insbesondere bei Rentenanlagen ist im Vergleich noch Luft nach oben, da liegen die Anteile bei 6% zu 94%. Allerdings muss man hier sehen, dass beide Seiten stark wachsen, sowohl aktive wie auch passive Fonds“, erläutert Klein.

Zudem habe sich bei den Marktturbulenzen in den ersten drei Monaten des Jahres gezeigt, dass Anleger ihr Geld nicht aus ETFs abziehen, sondern verlagern. So wurden die Gelder auf europäischen Aktien-ETFs in Richtung globale ETFs und in den US-Markt umgeschichtet.

Kommentar hinterlassen

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich um zu kommentieren. Die Registrierung ist kostenlos und wird nur ein bis zwei Minuten dauern.