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A-Manager von Guinness sieht Handelskrieg und China als Chance

A-Manager von Guinness sieht Handelskrieg und China als Chance

Für Edmund Harriss, Fondsmanager des Guinness Asian Equity Income C EUR Acc-Fonds, eröffnen die jüngsten Spannungen aufgrund eines möglichen Handelskrieges zwischen China und den USA eine Chance für Investoren.

Die Bewertungen hätten zwar gelitten, doch glaube Harriss an die fundamentale Qualität der Aktientitel. „Die führenden Unternehmen werden nicht unter dieser Situation leiden, sondern lediglich sogenannte ‚Me-Too‘-Unternehmen, die Mitläufer“, so Harriss im Gespräch mit Citywire Deutschland.

Zudem scheint der potenzielle Handelskrieg eher kurzfristiger Natur zu sein. „Die Diskussionen haben viel Lärm und Volatilität erzeugt - sollten die Auswirkungen aber ein globales Ausmaß annehmen, so betrifft das etwa 3,5% des amerikanischen BIP - sollten nur China und die USA davon betroffen sein, werden die Effekte sich auf lediglich 1% beider Länder-BIPs auswirken“, schätzt Harriss, der bei Citywire mit einem A-Rating ausgezeichnet ist.

Ein Blick auf den Discount werfen

In Asien findet der Fondsmanager aktuell einen Discount von 25%, im Vergleich zu den entwickelten Märkten. Dies übertreffe den historischen Mittelwert von etwa 21% Discount. „Gerechtfertigt ist dies durch das schnellere Wachstum in den Schwellenländern und Asien - die starke Entwicklung der vergangenen Monate ist noch nicht vorbei.“

Allerdings lasse der Wert von 25% die zugrundeliegenden Änderungen innerhalb der asiatischen Gesellschaft auser Acht, sowie die Unternehmenslandschaft. „Asien sollte bei höheren Multiples handeln - diese liegen bei einem 13-fachen in Bezug auf die 2018-Einkommensvorhersagen - Wachstum und Konsum und höhere Haushaltseinkommen liefern eine deutlich nachhaltigere wirtschaftliche Basis.“

Der Guinness Asian Equity Income Fonds allokiert derzeit rund 70% in Asien, - so wie die Benchmark. Etwa 26% sind in China investiert. „Die Entschuldung in China hat nach wie vor einen starken Effekt und hat vor allem das Wachstum nicht destabilisert - China unterstützt die EM-Region, wo wir im globalen Vergleich das stärkste Wachstum sehen“, erklärt Harriss.

Entsprechend sei China eher eine Chance und ein Treiber, als ein Risiko. Insbesondere auch aufgrund des substantiellen Cash-Flows, sowie der Liquidität im Land.

Der Guinness Asian Equity Income Fonds erreichte über die vergangenen drei Jahre bis zum 31. März eine Performance von 14,3% und belegt entsprechend den 42. von 144 Rängen im Citywire-Sektor Aktien - Asien/Pazifik ex. Japan.

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