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AA-Manager erklärt Versorger-Übergewicht in Olgerd-Eichler-Fonds

AA-Manager erklärt Versorger-Übergewicht in Olgerd-Eichler-Fonds

Für Alexander Dominicus, Co-Manager von Olgerd Eichler beim €600 Millionen großen MainFirst - Germany Fund A, ist der Sektor der deutschen Versorger ein Beispiel für das opportunistisches Handeln des Managerteams, für das Nutzen von Marktchancen.

„Im Zuge der breiten Atomkraft-Diskussion fand ein Abverkauf statt und inzwischen konnten sich die Werte erholen und weisen nun weniger Unsicherheit auf“, erklärt Dominicus im Gespräch mit Citywire Deutschland auf dem Fondsprofessionell Kongress in Mannheim.

Zuletzt habe RWE die weniger volatilen Geschäftsbereiche ausgelagert, beziehungsweise verkauft, und davon profitiert. RWE (4,65%) und auch Uniper (4,72%) seien interessante Werte, die der Fonds innerhalb der Top-10-Positionen beinhaltet. Aus den attraktiven Bewertungen ergab sich im Vergleich zur Benchmark ein Übergewicht von elf Prozentpunkten (14% Sektorgewichtung im Fonds und lediglich 3% in der Benchmark) für den Versorger-Sektor.

DAX vergleichsweise günstig

Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt sei der DAX relativ günstig bewertet. „Die KGVs liegen derzeit bei etwa 13 bis 14 und damit nur leicht über dem historischen Durchschnitt, was im Umfeld der niedrigen Zinsen immer noch attraktiv ist.“ Entsprechend seien deutsche Aktien durchaus ein gutes Vehikel, um an der globalen Konjunktur zu partizipieren. „Nicht zuletzt, da Deutschland nach wie vor eine große Exportnation ist.“

Entscheidend sei auch der Preis, zu dem man einen Wert kauft - insgesamt zeige sich eine positive Entwicklung eines Investments, das auf Langfristigkeit ausgerichtet sei, nicht unbedingt jedes Quartal.

Gewinnwachstum, strategisches Wachstum, Kosteneffizienz

Insbesondere achte das Team auf Gewinnwachstum, aber auch auf strategisches Wachstum in Bezug auf die Marktanteile sowie natürlich auf Kosteneffizienz. „Außerdem nutzen wir opportunistisch Gelegenheiten, die sich am Markt bieten, wenn unsere Analysen Unterbewertungen ergeben“, betont Dominicus.

So finde sich unter den Top-10-Positionen als Mid-Cap-Investment der deutsche Autovermieter SIXT (5,98%). Das Familienunternehmen habe in die USA expandiert, dort Marktanteile hinzugewonnen und setze weiter auf Wachstum. Vom Car-Sharing-Trend habe SIXT ebenfalls profitiert und jüngst gewinnbringend DriveNow an BMW verkauft.

Der MainFirst Germany Fund erreichte in den vergangenen fünf Jahren eine Performance von 188,2% und belegt damit den ersten von 13 Rängen im Citywire-Sektor Aktien Deutschland Small & Mid Cap.

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